13.08.2020 09:25 Uhr

Warum Scorpions-Star Klaus Meine schon lange Masken trägt

Für Scorpions-Sänger Klaus Meine war so manche Hygieneregel, mit der Corona eingedämmt werden soll, schon vor der Pandemie geübte Praxis.

imago images / Future Image

Scorpions-Sänger Klaus Meine ist schon immer vorsichtig gewesen in Sachen Gesundheit. Über die Gründe sprach er jetzt.

Maske lange vor Corona

Auf Händeschütteln verzichten, dafür Mund-Nasen-Schutz tragen: „Ich habe schon lange vor Corona Masken getragen“, sagt Scorpions-Sänger Klaus Meine dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Wenn wir lange Flüge Richtung Amerika gemacht haben zum Beispiel.“

Denn wenn die Band aus Hannover („Wind of Change“) dort auf Tour gehe, spiele sie 20 bis 30 Shows, und dann habe er sich auf der Reise nichts einfangen wollen, so der 72-Jährige.

Klaus Meine gibt nicht die Hand

Außerdem verzichte er seit geraumer Zeit aufs Händeschütteln. „Das haben wir schon lange vor Corona eingeführt, weil man einfach jeden Tag vor der Show mit vielen Menschen in Kontakt kommt. Wenn man zum Beispiel noch ein ‚Meet and Greet‘ mit Fans macht, sind das schon mal 60 Personen, die alle noch ein Foto mit dir machen wollen und dich am liebsten noch umarmen würden.“

Die AHA-Formel

Die Bundesregierung wirbt im Kampf gegen Corona für die Beherzigung der sogenannten AHA-Formel: „Abstand wahren, auf Hygiene achten und – da wo es eng wird – eine Alltagsmaske tragen.“ Solche nichtmedizinischen Masken sollen andere Menschen schützen, indem Tröpfchen etwa beim Ausatmen und Sprechen zurückgehalten werden. Man selbst ist mit Alltagsmasken jedoch nicht vor einer Ansteckung sicher.

Die Sache mit der Mütze

Übrigens: Zu Meines bevorzugten Look gehört ebenfalls Sonnenbrille und Kappe. Die Mütze ist sein Markenzeichen. Dich das hat einen ästhetischen Grund. Bei einer Show Ende der 1960er-Jahre in Bielfeld ging etwas im sprichwörtlichen Sinne daneben. „Beim Sprung von der Bühne hat mich ein Gegenstand, der von der Decke hing, dermaßen am Kopf verletzt, dass ich direkt von der Bühne ins Krankenhaus gebracht wurde“, erzählte Meine schon 2011 der „Neuen Westfälischen“. „Das Ganze hat eine fette Narbe an meinem Kopf hinterlassen.“

© dpa-infocom, dpa:200813-99-148108/2, KT

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