Mittwoch, 11. August 2010 20:02 Uhr

Warum will nur keiner neben Karaokestar Menowin Fröhlich wohnen?

Berlin. Erst jüngst räumte Karaoke-Sänger Menowsin ein, wegen der negativen Berichterstattung über ihn Probleme zu haben, eine geeignete Wohnung zu finden. Wie Recht er hatte! Denn King Menowin ist der unbeliebteste Nachbar der Deutschen: Auf die Frage, neben welchem Promi die Deutschen auf keinen Fall wohnen wollen, antwortete jeder Fünfte mit Menowin Fröhlich. Auch Dieter Bohlen und Rapper Bushido sind als Nachbarn nicht gern gesehen. Das ergab eine repräsentative Umfrage von ImmobilienScout24 unter repräsentativen 1.050 Menschen.

Menowin2010

Platz 1 für Menowin Fröhlich
19 Prozent stimmten bei der Wahl der unbeliebtesten Nachbarn für Karaoke-Star Menowin Fröhlich, dem diesjährigen Zweitplatzierten der Castingshow Deutschland sucht den Superstar (DSDS). Menowin machte in den vergangenen Monaten vor allem negative Schlagzeilen mit seinem Gefängnisaufenthalt wegen schwerer Körperverletzung und Betrugs und seinem scheinbaren planlosen Karrierestart.

Platz 2 bis 4 für Dieter Bohlen, Bushido und Bill Kaulitz
Dieter Bohlen und Bushido teilen sich Platz 2 mit jeweils 12 Prozent der Stimmen. Bohlen ist vor allem wegen seiner provokanten Sprüche in der DSDS-Jury sowie seiner Macho-Art umstritten. Bushido ist unter anderem für seine sexistischen und gewaltverherrlichenden Songtexte berühmt-berüchtigt. Auch der Rapper stand schon wegen Körperverletzung vor Gericht.

Auf Platz 4 mit 11 Prozent hat es Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz geschafft. Heerscharen von Fans und aggressive Groupies sind einem guten Nachbarschaftsverhältnis nicht unbedingt zuträglich.

Platz 5 für den Vize-Kanzler
Auch Guido Westerwelle (Platz 5) gehört nicht unbedingt zu den angesagtesten Nachbarn – jeder zehnte Umfrageteilnehmer möchte auf keinen Fall neben dem Vize-Kanzler und Außenminister wohnen. Obwohl Herr Westerwelle viel durch die Weltgeschichte reist und ein ruhiger Zeitgenosse sein dürfte, empfinden viele den Gedanken an Polizei-Eskorten, Absperrungen und Überwachungskameras offenbar als Zumutung.

 

Foto oben: klatsch-tratsch.de

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