Samstag, 27. Januar 2018 20:16 Uhr

Was macht eigentlich Macaulay Culkin?

Schauspieler Macaulay Culkin verriet jetzt in Marc Marons Podcast „WTF with Marc Maron“, wie traumatisch seine Kindheit wirklich war. Der ehemalige, weltberühmte Kinderstar verbringt im Moment den Großteil seiner Zeit in Paris und rief vor kurzem seinen eigenen Podcast „Bunny Ears“ ins Leben.

Was macht eigentlich Macaulay Culkin?

Macaulay Culkin als
Richie Rich (1994). Foto: Warner Bros/WENN.com

Während des einstündigen Interviews erzählte Culkin unter anderem von seiner Liebe zu Europa, wie nah er seiner Patentochter Paris Jackson stehe – und vom seelischen und körperlichen Missbrauchs seines Vaters, als er noch ein Kind war.

Im Interview machte der „Kevin allein zu Haus„-Star aber recht schnell klar, dass er nicht beabsichtige, seelischen Dreck aufwühlen zu lassen, gerade in Bezug auf Paris, der Tochter des verstorbenen King of Pop Michael Jackson. Die beiden haben bekanntlich eine innige Freundschaft. „Ich stehe Paris sehr nah. Ich beschütze sie, also pass bloß auf, was du mich über sie fragst“, warnte Culkin Podcast-Macher Marc Maron. „Ich bin ein offenes Buch wenn es um andere Dinge geht, aber sie wird von mir einfach zu sehr geliebt.“ Der 37-Jährige schwärmte von Paris Jackson in den höchsten Tönen. „Sie ist groß, wunderschön und schlau. Sie ist einfach großartig.“

blockquote class=“instagram-media“ data-instgrm-permalink=“https://www.instagram.com/p/Bd29unUnGiO/“ data-instgrm-version=“8″ style=“ background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:658px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% – 2px); width:calc(100% – 2px);“>

Michael Jackson traf er backstage

Culkins Zuneigung zu Paris geht seiner sehr persönlichen und engen Beziehung mit Papa Michael Jackson voraus. Beide trafen sich das erste Mal bei der Aufführung vom „Nussknacker“ im Lincoln Center in New York. „Er kam vor der Show hinter die Bühne. Er hat Tanzen geliebt, er war ein Tänzer. Er kam hinter die Bühne, zusammen mit Donald Trump, weil beide damals gut miteinander klar kamen“, so Culkin. „Ich erinnere mich noch daran, dass er mich angeguckt hat und dann meinte ‚Ich kenne dich irgendwoher. Oh ‚Onkel Buck“ („Allein mit Onkel Buck“ war einer der ersten Erfolgsfilme mit Macaulay Culkin), ja du bist witzig! Nachdem dann „Kevin allein zu Haus“ rauskam, hat er meine Familie und mich kontaktiert.“

Später sei der Sänger sein bester Freund geworden und das sei vollkommen in Ordnung gewesen, betonte Culkin. „Es gab damals keine Selbsthilfegruppen für Kinderschauspieler. Er fragte mich, ob ich mit zu ihm nach Hause kommen will zum Rumhängen. Er ist ein Teil meines Lebens gewesen, als ich gerade erwachsen wurde. Es war eine legitime Freundschaft.“ Als die Poplegende Opfer von schweren sexuellen Missbrauchsvorwürfen von Kindern wurde, hätte Culkin allerdings niemals etwas dieser Art erlebt in der Nähe des Megastars. „Ich habe mich nie unwohl gefühlt. Es hat sich nie komisch angefühlt. Es war einfach, wie es war. Ich sah ihn so, wie er war. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon berühmt. Ich habe viele berühmte Leute getroffen und sein Ruhm hat mir nichts ausgemacht. Ich war nicht verliebt in ihn.“

Keinen Kontakt mehr zum verhassten Vater

Stattdessen hatte Caulkin auf einer ganz anderen Ebene schwer zu kämpfen. Während er bis heute immer noch eine enge Beziehung zu seiner Mutter Patricia Brentrup (62) pflegt, ist die zu seinem Vater kaum existent. „Ich habe seit etwa einem Vierteljahrhundert nicht mehr mit ihm gesprochen. Das muss auch so bleiben.“ Es hätte nie eine innige Vater-Sohn-Beziehung gegeben, Macaulay hätte dies nur aus Fernsehfilmen und Serien gekannt. Sein Vater Kit (73) hätte ihn „nicht gemocht“ und nachdem sein Sohn berühmt wurde und den größten Teil des Gelds mit nach Hause brachte sogar noch weniger. „Er war ein böser Mann. Er war brutal – körperlich und seelisch. Er war auf ganzer Linie ein schlechter Kerl. Und ich habe immer das Meiste von seiner Wut abbekommen. Besser ich, als jemand anders.“ Kit Culkin hatte 2014 nach einem Schlaganfall und erbarmungslosen Sorgerechtsstreit (als Kevin 15 war) der ‚Daily Mail‘ berichtet: „Ich sehe ihn nicht mehr als Sohn an“.

Culkin nennt die Trennung seiner Eltern noch heute „eines der besten Dinge, die passieren konnten“. Es sei ein Schritt gewesen, der es ihm erst ermöglichte, sich vom Showbusiness zu entfernen. „Ich hoffe ihr habt alle an mir mitverdient. Es wird jetzt nichts mehr kommen von mir“ wäre sein Gedanke nach der Trennung gewesen.

Heute lebt der ehemalige Kinderstar, der schon zahlreiche Drogenabstürze und Depressionen hinter sich hat, also in Paris. „Ich lebe jetzt seit vier Jahren dort und mein Französisch ist immer noch schrecklich“, lacht er. „Ich lebe aber gut dort. Ich habe mich noch nie wohler gefühlt. Ich bin mit 30 quasi pensioniert und laufe mit einem Baguette unter meinem Arm rum.“

Neben seinem Podcast würde er seine Zeit mit Malen, Schreiben, Schlafen und Trinken verbringen. „Ich lebe gut, ich trinke gut, ich rauche gut. Mein Leben bietet mir jetzt die Möglichkeit, andere Dinge zu tun.“ (SV)

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren