Sonntag, 5. April 2020 14:16 Uhr

Was macht eigentlich Otto Waalkes in der Krise?

imago images / Future Image

Während junge Influencer zum Beispiel uns täglich ihr belangloses Privatleben umgefragt um die Ohren hauen, üben sich lebende Legenden eher in Zurückhaltung, posten nur Gehaltvolles. Otto Waalkes ist so einer.

Der hat eigentlich vergessen, wie das eigentlich geht, „Zuhausebleiben“. Nun ist der Komiker eingesperrt wie Milliarden andere. „Ich bin ja oft monatelang unterwegs. Fühlt sich toll an. Ich werde die Zeit nutzen und notschleunigen“, verriet der 71-Jährige dem Hamburger Magazin ‚Der Spiegel‘.

Einsam ist Otto trotzdem nicht. Waalkes wohnt nicht ganz allein im Haus, sondern mit einem Thomas. Der ist seine rechte Hand und „mein Bühnendesigner, Hausmeister, Kritiker, bester Freund“. Der Comedian verfolgt nicht die gesamte Corona-Beruchterstattung, lässt sich daher von Thomas Über die aktuelle Lage informieren. „Der schaut jede Sendung an und wirkt schon ganz verstört. Ich sehe zu, dass ich fit bleibe. In normalen Zeiten spiele ich jeden Morgen Tennis. Das fehlt mir. Als Ausgleichsport mache ich Ostfiesen-Yoga: Aufstehen, hinsetzen, fertig.“

Acryl auf Leinwand

Aber er renne auch mal hoch in den zweiten Stock in sein Atelier. „In dieser geschenkten Zeit male ich viel. Acryl auf Leinwand, grundiert mit Ostfriesentee.“

Und bei YouTube postet der 71-Jährige fleissig Videos vom Sofa. „Ich achte auf die Reaktion der Leute, als Test für meine Tournee im kommenden Jahr – hoffentlich findet wenigstens die statt!“

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