Freitag, 1. Mai 2020 19:07 Uhr

Was macht eigentlich Wutbürgerin Greta Thunberg?

imago images / TT

Greta Thunberg sitzt nicht untätig zu Hause rum. Die possierliche Schwedin und Klimaktivistin spendet anlässlich der Corona-Krise 100.000 Dollar an Unicef. Die schwedische Klima-Aktivistin hat sich mit der dänischen Nichtregierungsorganisation Human Act zusammengeschlossen, um eine neue Kampagne für Kinderrechte ins Leben zu rufen.

Quelle: instagram.com

„Die Corona-Pandemie ist, wie die Klimakrise, eine Krise der Kinderrechte. Sie betrifft alle Kinder, schon heute und in Zukunft. Aber benachteiligte Kinder werden besonders darunter leiden. Ich rufe alle dazu auf, zu handeln und mit mir zusammen die lebensnotwendige Arbeit von Unicef zu unterstützen – um das Leben von Kindern zu retten, ihre Gesundheit zu schützen und ihnen zu ermöglichen, weiter zu lernen“, erklärt die 17-Jährige Vorreiterin des unkultivierten Schülerprotests in einem Statement.

Die Unicef-Chefin ist begeistert

Auch die Stiftung Human Act selbst spendet 100.000 Dollar, um Kinder weltweit zu unterstützen, die aufgrund der Pandemie Gefahren wie Nahrungsmangel, überlasteten Gesundheitssystemen, häuslicher Gewalt und fehlender Bildung ausgesetzt sind. Die Erlöse gehen an Unicef-Nothilfemaßnahmen zur Eindämmung des Virus, wie Schutzausrüstung, Masken, Handschuhen, Sauerstoffmasken und Desinfektionsmitteln. Außerdem werde „lebensrettende Aufklärungsarbeit“ für Kinder bereitgestellt.

Unicef-Exekutivdirektorin Henrietta Fore zeigt sich begeistert von der Zusammenarbeit. „Die Corona-Pandemie ist die größte Herausforderung, die die Welt seit Generationen gesehen hat“, sagt sie.

„Kinder und Jugendliche gehören zu den am stärksten betroffenen Opfern der Folgen von Covid-19, daher ist es nur natürlich, dass sie selbst etwas dagegen tun wollen. Durch ihren Einsatz hat Greta Thunberg gezeigt, dass junge Menschen Stellung beziehen und die Welt verändern.“

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