Freitag, 17. November 2017 12:31 Uhr

Was nun, Gina-Lisa Lohfink? Urteil ist rechtskräftig

Gina-Lisa Lohfinks Urteil ist jetzt rechtskräftig. Die 29-Jährige Ich-Darstellerin wurde vor mehr als einem Jahr im Prozess gegen zwei Männer, die sie angeblich fälschlicherweise der Vergewaltigung beschuldigte, vom Gericht schuldig gesprochen.

Was nun, Gina-Lisa Lohfink? Urteil ist rechtskräftig

Jetzt muss sie zahlen: Gina-Lisa-Lohfink. Foto: Starpress/WENN.com

Insgesamt wurde das Model auf eine Zahlung von 20.000 Euro verdonnert. Staatsanwältin Corinna Gögge begründete laut ‚Bild‘-Zeitung damals: „Frau Lohfink ist nicht Opfer einer Sexualstraftat geworden. Sie hat gelogen und Ermittler bewusst in die Irre geführt.“ Obwohl in einem Handy-Video mehrfach ein „Hör auf“ zu hören ist, kannte die Richterin keine Gnade. Bei dem zum Teil auf Videos dokumentierten Geschehen habe es sich um einvernehmlichen Sex gehandelt, hieß es u.a. in der Urteilsbegründung laut dpa.

Vorwürfe dürfen nicht mehr wiederholt werden

Nun ist das Urteil also rechtskräftig und die Blondine muss nicht nur die hohe Geldstrafe zahlen, sondern auch noch die Gerichtskosten übernehmen. Hinzu kommen üblicherweise auch die Kosten für die Gegenseite. Zunächst wollte Lohfinks Verteidigung die Geldstrafe noch etwas drücken, da sie sie als zu hoch empfanden.

Die Tagessätze errechnen sich aus ihrem Einkommen, so hatte das Amtsgericht nun auch ihre wirtschaftlichen Verhältnisse geprüft. Sie muss nun 80 Tagessätze à 250 Euro zahlen. Mehr noch: Lohfink darf die Vergewaltigungsvorwürfe auch nicht mehr äußern.

Allerdings ging das Gericht nicht darauf ein und so muss sie die zuvor festgelegte Höhe zahlen. Ihre Verteidiger hätten zugestimmt.

Der Fall hatte einen großen Aufschrei zur Folge, verschiedene Frauenrechtler empörten sich über das Opfer-Bashing. Nur entgingen diesen geifernden Damen, welchen Anteil Lohfink daran selbst hatte, wie es im Urteilsbegründung auch dokumentiert ist. Opfer ist eben nicht gleich Opfer. Und eine objektive Beurteilung mangels Zeugen in der Regel ausgeschlossen.

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