Donnerstag, 28. Juni 2018 14:19 Uhr

Was nun, Jogi Löw?

Nachdem Südkorea die Nationalmannschaft mit einem 2:0 in Grund und Boden gestampft hat, ist Deutschland damit erstmals seit den 80er Jahren schon in der Vorrunde einer Weltmeisterschaft raus. Dieses Ergebnis sorgte sowohl bei den Fans, als auch bei der Mannschaft für jede Menge Trauer und Wut. Besonders enttäuschend ist die gestrige (27. Juni) Niederlage auch für Bundestrainer Joachim Löw.

Was nun, Jogi Löw?

Foto: WENN.com

Nachdem er mit der Mannschaft Weltmeister wurde, kam nun das frühe Aus und es wurden erste Stimmen laut, die seinen Rücktritt fordern. Der Trainer hatte eigentlich die Verlängerung seines Vertrags bis zum Jahr 2022 erst kurz vor Beginn des Turniers in Russland unterschrieben. Allerdings scheint sich die Entscheidung um seine Zukunft laut DFB-Präsident Reinhard Grindel nun etwas zu verschieben. „Ich habe gestern Abend mit Jogi Löw gesprochen. Wir sind so verblieben, dass wir in den nächsten Tagen besprechen, wie es weitergeht“, ließ Grindel persönlich gegenüber der ‚Bild‘-Zeitung verlauten.

Jogi selbst hatte sich zu einem möglichen Rücktritt bisher noch nicht konkret geäußert. Auch die Spieler selbst mussten nach dieser Pleite von ihren Liebsten getröstet werden. So verkündete beispielsweise Jessica Kroos: „Egal wie es bei der WM gelaufen ist, Du bist und bleibst unser HELD wir sind unheimlich stolz auf Dich und stehen immer hinter Dir! In guten und in schlechten Zeiten.“

Mesut Özil: Stress auf dem Gang zur Kabine

So einen Trost könnte auch Mesut Özil gut gebrauchen. Der Nationalkicker, der wegen seines umstrittenen Fotos mit dem türkischen Despoten Erdogan unter Beschuss steht, legte sich nach dem Spiel nämlich mit einigen seiner Fans an. Als Anhänger in der Nähe des Stadiontunnels versuchten, die Sportler zur Rede zu stellen, konnte der 29-Jährige die wütenden Kommentare der Deutschland-Fans scheinbar nicht ignorieren. Er soll sich, wie unter anderem die ‚Daily Mail‘ berichtet, ein lautstarkes Wortgefecht mit den Kritikern geliefert haben. Bevor die Situation zu eskalieren drohte, soll jedoch Andreas Köpke eingegriffen und den aufgebrachten Mittelfeld-Star beruhigt haben. Köpke erzählte dazu gegenüber ‚Bild.de‘: „Ein Fan hat ihn beschimpft. Deshalb habe ich Mesut sofort von dort weggezogen. Und meine Finger auf den Mund gelegt und gesagt: ,Er (der Fan; Anm.d.Red.) soll den Schnabel halten.’“

Quelle: twitter.com

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