Samstag, 18. April 2020 22:28 Uhr

Was Ramon Roselly kann, kann Dana Pelizaeus auch!

Fiestan Records Music

Dieser Tage flatterte ein Song in unsere pandemiebedingt ausgedünnte Redaktion und wir horchten schon nach den ersten Takten von „Sag mir“ von Dana Pelizaeus auf.  Es gibt es also tatsächlich noch – das ausgefeilte Songwriting der 70er Jahre mit den abbaesken Hooklines und Background-Choruslines!

Gerade hat DSDS-Sieger Ramon Roselly das längst überfällige Comeback des guten alten deutschen Schlagers eingeläutet. Sein Hit „100 Jahre“, ein Cover von Schlagerlegende Randolph Rose aus dem Jahr 2008, stammt aus der Feder von Musikproduzent Klaus Pelizaeus – ein Meister seines Faches. Und siehe da, der gute Klaus ist auch der Papa von Dana! Ramon, hör hier mal rein, dieser Song schreit gerade nach einem Duett!

Über 1000 Songs stammen aus der Feder von Klaus Pelizaeus, darunter Hits für Roger Whittaker, Heino oder Jürgen Drews. Doch wer ist die süße Dana Pelizaeus überhaupt?

Sie hat den Stars als Kind die Tür geöffnet

Sie hat schon als junges Mädchen Heino, Jürgen Drews, Ted Herold, Tina Rainford oder Grand-Prix-Siegerin Lys Assia die Haustür öffnen müssen. Schließlich hatte ihr Vater mit diesen Legenden musikalisch zu tun. Eigentlich logisch, dass Dana dieser Sogwirkung nicht entkam. Inzwischen steht sie selbst als erfolgreiche Sängerin mit Popschlagern auf der Showbühne. Zu ihrem neuesten Produkt „Sag mir wie“ gibt es ein unterhaltsames Video, das auch ohne Fernsehauftritt in kürzester Zeit bei YouTube schon über 6.700 Aufrufe aufweist.

Was Ramon Roselly kann, kann Dana Pelizaeus auch!

Foto: Dana Pelizaeus

Mit ihren Singles „Gäb’s dich doch zweimal“ oder „Küss-mich-Gefühl“ eroberte Dana im letzten Jahr zahlreiche Hörer-Hitparaden. Mit „Ein guter Plan“ war sie zudem wochenlang in den Top 50 der offiziellen Radiocharts Deutschland Konservativ Pop vertreten (höchste Notierung: Platz 19). Nun präsentiert die junge Dame aus dem Herzen des Ruhrgebietes mit „Sag mir wie“ in diesen nicht gerade einfachen Zeiten rückblickend eine Liebesgeschichte. Der brandneue Titel sorgt mit berührendem Inhalt und modernen Sounds garantiert für Gänsehaut, ist radiokompatibel und vor allem tanzbar. Fiesta Records lieferte dazu das Video.

Was Ramon Roselly kann, kann Dana Pelizaeus auch!

Dana mit Stefan Mross. Foto: imago images / STAR-MEDIA

Hoffnungsträgerin 2020

Mit „Mir fliegen die Wolken weg“ war Dana im Juli 2016 zu Gast bei Stefan Mross in „Immer wieder sonntags“. Ende 2018 erschien ihr Album „Premium Single“ (Bosworth Record Music) mit insgesamt 20 Titeln. Im selben Jahr stand sie in Köln auf der Hauptbühne am Heumarkt und moderierte den CSD. Zuschauer von RTLZWEI konnten die Essenerin zudem in einer Hauptrolle im Abendprogramm sehen. Der Sender nahm mit der kessen Sängerin eine Serie mit mehreren Folgen auf, die 2019 gesendet wurde. In dem von Uwe Hübner ausgerufenen Wettbewerb „Hoffnungsträger 2020“ steht Dana Pelizaeus zudem unter den letzten 20 Kandidaten zur Wahl.

Ihren Vornamen wählte ihre Mutter übrigens seinerzeit wie den ihrer Schwester Doreen aus zwei Titeln, die ihr Vater komponiert hatte. „Dana“ wurde immerhin Albumtitel bei Olaf Berger (Titan), „Doreen“ war mit Leonard auf Koch-Records 1995 einer der fünf erfolgreichsten Schlager des Jahres und öffnete dem Schweizer Sänger viele Türen. Schwester Doreen ist nach zwei Singles als Elfjährige bei Storz (da waren seinerzeit auch die Jacob Sisters) Tanzlehrerin geworden, u.a. für Breakdance und Hip Hop. Keine schlechte Voraussetzung für die jüngere Schwester Dana, sich gewisse „Moves“ für die Bühnenperformance anzueignen.

Ein Jahr in den USA

Dana hat übrigens unmittelbar nach dem Abitur am Essener Goethe-Gymnasium ein Jahr in den USA verbracht, danach Mediendesign in Düsseldorf studiert und ihre Bachelorprüfung mit Note „1“ bestanden. Kein Wunder, dass sie für sich und einige Kollegen heute die Cover selbst entwirft. Auf dem Weg zur Solo-Interpretin half ein mehrjähriges Intermezzo in der Popformation 3st. Das Mädchen-Trio brachte bei Bosworth (BRM) das Album „Ende gut – alles gut“ heraus, aus dem u.a. die Singles „Talent für falsche Momente“ oder „Ich schalt mein Herz auf stumm“ ausgekoppelt wurden.
„Das war eine wunderbare Zeit für mich, in der ich viel gelernt habe und Routine bekam,“ bekennt die junge Dame, die seit einem Jahr in Köln wohnt und vom Balkon aus den Dom sehen kann. „Inzwischen macht es mir allein aber genauso viel Spaß. Ich stehe gern auf der Bühne.“

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