Samstag, 22. Dezember 2018 00:02 Uhr

Weihnachtsfilmtipp Nr. 1: „Tatsächlich… Liebe“

Es ist endlich wieder so weit – es ist Weihnachten. Um sich in die richtige Stimmung zu bringen, haben wir für die Festtage unsere ultimativen Weihnachtsfilmtipps zusammen gestellt. Heute: „Tatsächlich… Liebe“ aus dem Jahr 2003 von Richard Curtis, der schon mit seinen Drehbüchern zu „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ und „Notting Hill“ Kinogeschichte geschrieben hat. In „Tatsächlich… Liebe“ führte Curtis das erste Mal auch Regie und hat eine Menge toller Stories verbraten!

Weihnachtsfilm-Tipp Nr. 1: "Tatsächlich... Liebe"

Martine McCutcheon und Hugh Grant 2003. Foto: WENN

„Tatsächlich… Liebe“ ist ein Episodenfilm und handelt von verschiedenen Paaren und Gemeinschaften in privaten und Geschäftsbeziehungen. Alle Geschichten spielen in London in der Adventszeit. Das Chaos und die Aufregung sind erfrischend britisch verschroben.

Neu im Geschäft

Eine der tollsten Geschichten ist die um den frisch in 10 Downing Street eingezogenen Premierminister David (Hugh Grant, wer sonst), der sich gerade eingewöhnt, der Chef zu sein. Zu seinem Besetzungsstab gehört auch die Hausangestellte Natalie (Martine McCutcheon). Beide sind neu in ihrem Job und bringen etwas Erfrischendes in den Alltag der Politprofis um sie herum. Und die neue Nr. 1 hat Prinzipien und setzt sich als Gentleman über das politische Protokoll bei einem Staatsbesuch des US-Präsidenten hinweg. Der Premier spricht aus, was alle über das unmögliche Verhalten des übergriffigen US-Präsidenten denken und England jubelt über diese Kampfansage. Ein Radiosender animiert mit „Jump“ von den Pointer Sisters den Helden der Nation zum Tanzen. Die zum Brüllen komische Nummer, die Hugh Grant als Solo über die Etagen des politischen Epizentrums Großbritaniens hinweg hinlegt, ist bei jedem Mal sehen schon die die reinste Vorfreude – inklusive dem abrupten Ende! Schrullig, spleenig – british.

Ein Minister wird privat

Wenn derselbe Premierminister ein paar Szenen weiter auf der Suche nach Natalie an die Türen von halb London klopft und sich wahlweise als Sternensinger oder Stand-up-Comedian probiert (mit mitsingenden Bodyguards!), bis er endlich vor der richtigen Tür steht – ist einem längst vor Rührung das Herz aufgegangen und man hat sich schlapp gelacht.

Des Premierministers Schwester ist in „Tatsächlich.. Liebe“ eine andere Ikone aus dem britischen Schauspiel-Olymp: die formidable Emma Thompson. Sie spielt Karen, verheiratet mit Harry (der unglaubliche Alan Rickman – was für ein Verlust…), der irgendwie vergessen hat, was er für eine tolle Frau zu Hause hat. Er flirtet mit seiner Sekretärin Mia (Heike Makatsch) und will sein Begehren mit einer teuren Halskette als Weihnachtspräsent unterstreichen. Durch einen Zufall gelangt das Schmuckkästchen kurz in Karens Hände. Über beide Ohren strahlend steckt sie das Geschenk zurück. An diesen Gesichtsausdruck erinnert man sich natürlich, als sie bei der Bescherung mit einer CD abgespeist wird. Der Schmerz und der Versuch diesen tapfer wegzulächeln ist ein weiterer großartiger Moment in „Tatsächlich… Liebe“.

Weihnachtsfilm-Tipp Nr. 1: "Tatsächlich... Liebe"

Foto: Universal Pictures

Der Episodenfilm „Tatsächlich… Liebe“ beginnt und endet am Flughafen Heathrow, wo Menschen sich wiedersehen oder sich trennen – dazu all die kleinen und großen Dramen, Konflikte und Liebesbezeugungen und ein superschickes London on top – das gehört seit dem Kinostart 2003 einfach zu Weihnachten. (Kinotante Katrin)

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