Mittwoch, 25. Dezember 2013 16:33 Uhr

Weihnachtsmann vor laufender Kamera angeschossen

Xavier Hawkins wollte gestern Morgen als Weihnachtsmann verkleidet im Südosten von Washington nur etwas Weihnachtsstimmung verbreiten, wie er es seit sieben Jahren tat. Doch diesmal ereilte ihn ein schmerzliches Schicksal.

Weihnachtsmann vor laufender Kamera angeschossen

Der Mann wurde nicht nur von einem Kameramann des lokalen Senders ABC 7 begleitet, sondern offenbar auch von einem Heckenschützen.
Der hatte zum Zeitpunkt der Dreharbeiten aus einem der Fenster mit einem Luftgewehr auf den friedliebenden Santa Claus gezielt und ihn an der Schulter getroffen.

„Jemand hat auf mich geschossen“, rief Hawkins auf dem nun veröffentlichten Video. „Jemand schoss mir in den Rücken. Ich denke, jemand hat mit einem Luftgewehr auf mich geschossen.“ Hawkins wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert und kurze Zeit später entlassen, nachdem das Geschoss entfernt wurde. „Gott sei Dank lebe ich, und es war keine richtige Waffe“, sagte er dem Sender. „Ich bin sehr dankbar, dass niemand getroffen wurde -besonders Kinder“.

Zeugen berichteten von zwei Schüsse, die sie gehört hatten. Die Polizei glaubt, diese kamen aus einem Fenster im zweiten Stock eines nahegelegenen Gebäudes. Nach dem Täter wird noch gefahndet.

Unterdessen ist ein Weihnachtsmann ist an Heiligabend in Berlin in einem Aufzug steckengeblieben. Der Lift stoppte in einem Wohnhaus zwischen der zweiten und dritten Etage, teilte die Feuerwehr heute mit.

Die Tageszeitung ‚B.Z.‘ hatte zuvor über das Malheur im Stadtteil Hellersdorf berichtet. Sechs Feuerwehrleuten gelang es nach einer halben Stunde, den verkleideten Mann aus seiner misslichen Lage zu befreien. (KT/dpa)

Foto: YouTube

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