Wellness im Lockdown: So gelingt der Spa-Tag zu Hause

Ein Spa-Tag pflegt nicht nur die Haut, sondern auch die Seele. (ncz/spot)
Ein Spa-Tag pflegt nicht nur die Haut, sondern auch die Seele. (ncz/spot)

Pressmaster/Shutterstock.com

04.02.2021 12:34 Uhr

Kosmetikstudios und Spas sind wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Wer trotzdem entspannen und dem Körper etwas Gutes tun möchte, muss sich in den eigenen vier Wänden Erholung verschaffen. So wird das Zuhause zum Spa.

Lockdown, Homeoffice, allgemeine Unsicherheit – und die Kosmetikstudios und Wellnesstempel sind auch noch zu. Dabei brauchen Haut, Haare, Nägel und Seele gerade in den kalten Wintermonaten besondere Pflege. Zur Abwechslung vom tristen Alltag bleibt momentan nur ein gemütlicher Spa-Tag in den eigenen vier Wänden. Das sind die besten Tipps.

Für die richtige Atmosphäre sorgen

Zunächst müssen ein gemütliches Outfit und die richtige Umgebung her: für echtes Spa-Gefühl am besten ein weicher Bademantel und angenehme Hausschuhe. Der Schlüssel zur Entspannung sind Komfort und Wärme, ob man diese im Bade- oder Schlafzimmer findet, ist individuell. Angenehme Gerüche, wie durch einen Aroma-Diffuser oder Kerzen, können ebenfalls dabei helfen, Entspannung im Körper auszulösen.

Um sich richtig auf den DIY-Spa-Tag einlassen zu können, am besten alle elektronischen Geräte wie Handy, Laptop und Fernseher aus dem Zimmer verbannen. Außerdem für ausreichend Flüssigkeit sorgen, etwa als wohltuende Kräutertees oder Wasser mit Zusätzen wie Zitronenscheiben, Gurken, Minze oder Ingwer. Last but not least: eine Playlist mit Entspannungsmusik.

Der Haut Gutes tun

Ein geeigneter Start für den Spa-Tag zu Hause ist ein Entspannungsbad. Dabei kommt es darauf an, die Wanne und ihren Inhalt so zu gestalten, dass man sich wohlfühlt – ob Schaumbad, Ölbad oder mit Badesalz. Bevor man in die Wanne steigt, kann man die Durchblutung der Haut mit einer Trockenbürste in Fahrt bringen: An den Füßen beginnen und aufwärts in Richtung des Herzens bürsten.

Wer einmal in der Wanne sitzt, kann mit dem Duschkopf und heißem Wasser, beispielsweise auf die Fließen gespritzt, zusätzlichen Wasserdampf erzeugen. Danach ein sanftes Körperpeeling am gesamten Körper einmassieren, um abgestorbene Haut zu entfernen. Nach dem Abduschen mit einer feuchtigkeitsspendenden Körpercreme abrunden.

Dabei das Gesicht nicht vergessen: Eine wohltuende Maske, die längere Zeit auf der Gesichtshaut einwirken kann, während man in der Wanne entspannt, wirkt Wunder. Die Maske sollte allerdings auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sein: Heilerde- und Tonmasken zur Entgiftung der Haut; Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Arbutin oder Niacinamid für einen strahlenden Teint; Aloe Vera und hyaluronhaltige Masken für mehr Feuchtigkeit. Ein Bad ist auch die perfekte Gelegenheit, seine Haare mit einer Maske zu pflegen.

Mit „Face Yoga“ das Gesicht verwöhnen

Sogenanntes „Face Yoga“ wirkt entspannend auf die Gesichtsmuskulatur, beugt Falten vor und vitalisiert die Haut. In Kombination mit einer beruhigenden Massage ist es perfekt für den DIY-Spa-Tag. Feuchtigkeitscreme, Serum oder Gesichtsöl auf die gereinigte Haut auftragen und vor einen Spiegel stellen. Das Gesicht hat über 40 Muskeln, die mit zahlreichen Übungen beansprucht werden können. Die Massage entweder mit gereinigten Händen durchführen oder Tools wie Jaderoller oder Gua Sha verwenden.

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Mani- und Pediküre für zu Hause

Auch, wenn die Füße derzeit noch in dicke Wollsocken und Winterstiefel eingepackt sind, lohnt es sich, sie zu pflegen. Um die Haut leicht aufzuweichen, ein zehnminütiges lauwarmes Fußbad nehmen, gegebenenfalls ein Peeling verwenden. Dann mit Bimsstein oder Hornhautraspel Verhornungen an Ballen, Fersen und unter den Zehen entfernen. Anschließend mit der Nagelschere bis zum Ansatz kürzen, mit der Nagelfeile abrunden und polieren.

An Händen und Füßen mit einem Nagelstäbchen sanft die Nagelhaut nach unten schieben und gegebenenfalls mit einer Nagelschere schneiden, um ein größeres Nagelbett zu zaubern. Bevor es ans Lackieren geht, die Nägel säubern und von Nagelresten befreien. Dann kommt Farbe ins Spiel: Einen pflegenden Unterlack auftragen, dann ein bis zwei Schichten Nagellack, mit einem Überlack abschließen. Zum Abschluss Hände und Füße mit einer reichhaltigen Creme massieren.

(ncz/spot)