Donnerstag, 5. September 2019 06:55 Uhr

Whoopie Goldberg lehnt schwarze Liste von Trump-Unterstützern ab

Foto: imago images / MediaPunch

Schauspielerin Whoopi Goldberg lieferte jetzt in ihrer Show „View“ eine überraschende Ansprache an die Stars der Serie „Will & Grace“, nachdem die eine „schwarze Liste“ von Leuten gefordert hatten, die an einer Spendenaktion für Präsident Trump teilnahmen.

Goldberg sagte laut „Fox News“ folgendes dazu: „In diesem Land können die Menschen wählen, wen sie wollen – das ist eines der großen Rechte dieses Landes“, sagte sie am Dienstag. „Man muss es nicht mögen aber wir verfolgen keine Leute, nur weil wir nicht mögen, wen sie gewählt haben. Wir verfolgen sie nicht so. Wir können über Themen und Dinge reden, aber wir drucken keine Listen aus“.

Sie forderte die Schauspieler Debra Messing und Eric McCormack auf, ihre Tweets zu überdenken und sich daran zu erinnern, was die schwarze Liste tatsächlich für die Menschen bedeutet. Sie sollten niemanden dazu ermutigen so etwas zu tun.

Whoopie Goldberg lehnt schwarze Liste von Trump-Unterstützern ab

Foto: Patricia Schlein/Wenn.com

„Leute haben sich wegen sowas schon umgebracht“

In einer offensichtlichen Anspielung auf die McCarthy-Ära (Anm. d. Red: benannt nach dem US-amerikanischen Senator Joseph McCarthy, bezeichnet einen Zeitabschnitt der jüngeren Geschichte der Vereinigten Staaten in der Anfangsphase des Kalten Krieges) sagte Goldberg, dass damals „viele gute Leute“ beschuldigt worden seien und ihr „Recht auf Arbeit“ verloren hätten. „Das letzte Mal, als die Leute das taten, haben sich Menschen deswegen umgebracht“, erklärte sie ebenfalls.

Der Vorschlag der Sitcom-Stars wurde mit der Hexenjagd und den Anschuldigungen verglichen , die während des Kalten Krieges gegen kommunistische Gruppierungen erhoben wurden. Joy Behar, Co-Moderatorin von „View“, sagte ebenfalls, dass es in Ordnung sei, auf Unternehmen abzuzielen, doch bei Einzelpersonen sei es eher „Stalking“ und könne Leben in Gefahr bringen.

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