Freitag, 3. April 2020 21:47 Uhr

Wie „Beleidigungskünstlerin“ Désirée Nick über die Wahrheit denkt

Desiree Nick und Frauspielerin Nina Queer. Foto: imago images / eventfoto54

Kabarettistin Désirée Nick ist seit ihren cholerischen Anfällen in der schrägen SAT.1-Show „Promis unter Palmen“ wieder mal in aller Munde. Begleitet wird die Serie von diversen Talkshow-Gastspielen, wie z.B. am heutigen Freitag im Leipziger „Riverboat“.

Doch auch in „Dinner Party – Der Late-Night-Talk“ nimmt die 63-Jährige in der Nacht von Dienstag (7.4.20) auf Mittwoch (8.4.20) um 0:15 Uhr in SAT.1 kein Blatt vor den Mund. Ihre Meinung zum aktuellen Erfolgsformat „Promis unter Palmen“ und speziell über ihre Co-Teilnehmer fällt gewohnt deutlich und unterhaltsam aus.

Wie "Beleidigungskünstlerin" Désirée Nick über die Wahrheit denkt

Frau Nick bei der Arbeit. SAT.1

Die wohl spitzeste Zunge der Nation spricht mit Simon Beeck über ihr Leben als Künstlerin und was es heißt, gleichzeitig alleinerziehende Mutter zu sein. Über „Promis unter Palmen“ (SAT.1) und andere Reality-Formate sagte die größte Lästerschwester der Nation, die ihre Kontrahenten ja gerne zu unbedeutenden Nebendarstellern degradiert: „Ich war bei ‚Promis unter Palmen‘ von unbekannten Menschen umgeben, die auch nach der Sendung niemand kennen wird. Und es waren natürlich auch Leute darunter, deren Gesichter wie aufgeplatzte Schlüpfer aussehen. Aber ich liebe einfach solche Formate und als Beleidigungskünstlerin kann ich mich da wunderbar einbringen.“ Und dann betont Nick: „Ich bin ein Original und das macht mir niemand nach.“

„Das ist nicht gemein“

Und was hält die selbsternannte „Beleidigungskünstlerin“, von der Wahrheit? „Die Wahrheit jemanden zu sagen ist nicht gemein, ansonsten wäre ja die Lüge gut! Es ist eine Hilfe, es ist eine Form der Fairness, es ist ein Steigbügel, man baut damit Brücken und deshalb habe ich damit auch kein Problem.“

Übrigens: Gegen Ende der Show wird die Bestseller-Autorin von ihrer langjährigen Berliner Freundin und Drag Queen Nina Queer (Foto ganz oben) überrascht. Die Aufzeichnung fand bereits am 5. März statt.

Nick beleidigt jetzt auch gegen Geld

Übrigens kann sich jetzt jeder von Nick beleidigen lassen. Gegen einen geringen Obolus von 99 Euro hinterlässt sie über die Website fandreams.de eine Videobotschaft mit en6sprechendem Text. Dazu heißt es: „Die giftigste Zunge Deutschlands beleidigt euch gerne. Aber stets mit einem Augenzwinkern.
Beachte: Dein Star hat stets bis zu 10 Tage Zeit Deine Buchung zu bearbeiten. Sobald Dein Video fertig ist, senden wir Dir einen Link zum Download per E-Mail zu.“

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