Sonntag, 23. September 2018 22:48 Uhr

Wie jetzt? Starb Carrie Fisher an einer Heroin-Überdosis?

Ihr Tod stürzte die „Star-Wars„-Fanwelt in tiefe Trauer – und jetzt vermutlich in absolute Verwirrung. Carrie Fisher soll nicht an einem Herzinfarkt gestorben sein, behauptet ein Pathologe – sondern an einer Überdosis Heroin.

Wie jetzt? Starb Carrie Fisher an einer Heroin-Überdosis?

Foto: Ray Garbo/WENN.com

Im Dezember 2016 erlitt die „Prinzessin Leila“-Darstellerin  im Alter von nur 60 Jahren an Bord eines Flugzeugs einen Infarkt – angeblich, wie es jetzt heißt. Die Schauspielerin wurde nach der Landung ins Krankenhaus eingeliefert und auf der Intensivstation stabilisiert, doch vier Tage später verlor sie den Kampf. Der Forensiker Dr. Michael Hunter behauptet jetzt, sie habe sich vor oder kurz nach dem Start mit der Maschine, die von London nach L.A.flog, Heroin gespritzt. Ganz so neu ist diese Vermutung nicht.

In der Sendung „Autopsie: The Last Hours of…“ erklärte er: „Es wird allgemein angenommen, dass Carrie Fisher an einem Herzinfarkt starb, aber ich bin nicht davon überzeugt.“ Er fügte hinzu: „In ihrem medizinischen Bericht steht, dass sie aufgrund „unbestimmter Faktoren“ verstarb, was ungewöhnlich ist, wenn man bedenkt, dass sie vier Tage im Krankenhaus lag“. Angeblich sollen illegale Drogen eine viel bedeutendere Rolle gespielt und zu ihrem Tod beigetragen haben. Ein toxikologischer Bericht soll enthüllt haben, dass in Fishers Blut nicht nur Heroin, sondern auch Opiate, Kokain und Ecstasy nachgewiesen werden konnten. „Ihre Blutwerte lassen vermuten, dass sie kurz vor dem 11-Stunden-Flug eine letzte Dosis Heroin in London zu sich genommen hat. Als sie die ganze Zeit geschlafen hat, haben das Heroin und die anderen Opiate ihren Atem gelähmt.“

Sauerstoffmangel

Der Hollywood-Star soll sich auch erbrochen haben kurz vor der Landung, was zu einer „Ansammlung von Magensaft in ihren Atemwegen“ geführt haben soll, was wiederum zu Sauerstoffmangel und Hirnschäden geführt habe. Das soll die elektrischen Signale zum Herz unterbrochen und für den Herzstillstand gesorgt haben. „Die lange Zeitspanne, in der ihr Gehirn kein Sauerstoff erhielt, erwies sich als tödlich“, so Hunter. „Ich glaube es war der Hirnschaden, der letztendlich zu ihrem Tod geführt hat und nicht der Herzinfarkt, wie berichtet wurde.

Die Episode der Sendung „Autopsie: The Last Hours of“ wird noch im Laufe dieses Jahres im britischen TV ausgestrahlt und sicher noch einmal für wilde Diskussionen um den Tod von „Prinzessin Leila“ sorgen. (SV)

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