26.05.2019 10:26 Uhr

Wie schwimmt es sich in einem Pool mit Wackelpudding, Herr Rober?

Foto: Mark Rober/Youtube

Youtuber überbieten sich ja gerne mit den sinnlosesten Aktionen. Manchmal auch im Dienste der Wissenschaft. Doch es gibt Ausnahmen: Jetzt erklärt Mark Rober, wie schwer es ist in Gelee zu schwimmen. Wie bitte?

Wie schwimmt es sich in einem Pool mit Wackelpudding, Herr rober?

Foto: Mark Rober/Youtube

Der 39-jährige einstige NASA-Ingenieur nennt sich auch Erfinder und hat sich in den letzten Jahren in der Szene mit mehr oder weniger nützlichen Aktionen und Erfindungen einen Namen gemacht. Schon als Kind tüftelte er an Erfindungen wie z.B. einer Schutzbrille, die helfen sollte, Tränen beim Schneiden von Zwiebeln zu vermeiden. Doch mit der Zeit wurden die Ideen noch gehaltvoller.

Letztes Jahr ließ er 200 Geldbörsen in 20 US-amerikanischen Städten deponieren, um zu analysieren, wie ehrlich die Finder sind (Zwei Drittel wurden tatsächlich zurückgegeben!). Oder er erfand eine Glitter-Bombe für Paketdiebe! Nun widmete er sich einer besonderen Herausforderung, die wieder mit streng wissenschaftlichen Fragen einherging.

Voraussetzungen müssen ideal sein

Der selbsternannte „Freund der Wissenschaft“ Mark Rober schuf kürzlich den weltgrößten Gelee-Pool, für den rund 15.000 Liter Gelatine-Dessert benötigt wurden. Rober hielt die Herstellung dieses Giga-Wackelpuddings für eine „technische Herausforderung“ und machte sich flugs daran, die folgenden Fragen zu beantworten: „Wie kocht man für einen ganzen Pool und kühlt das dann im Kühlschrank?“

Wollny-Familie aufgepasst! So geht es: Nicht nach dem Dessert in den Pool, sondern in den Pool zum Dessert!

Man benötigt einen sogenannten Swamp Cooler, eine Mischung aus Ventilator bund Klimagerät. Ferner nutzte Rober Sechs 200-Liter Fässer mit speziellen Propanbrennern, um das Wasser zu kochen. Um die Mischung dann auch zu kühlen, fand er in dem US-Bundesstaat Utah einen Ort, der zu einer bestimmten Jahreszeit mit einer optimalen Temperatur (nämlich April) ideale Voraussetzungen dafür bot, die Masse auch so herzustellen, dass sie nicht zu flüssig wurde.

So richtig funktioniert hat es nicht, wie man im Video sieht, dass sich bislang 15 Millionen angesehen haben. Doch die wichtigste Erkenntnis liefert Rober noch nach: wie fühlt es sich eigentlich an? „Es ist, als würde man im Rotz schwimmen. Wie ein guter Rotz“.