Samstag, 30. April 2016 14:02 Uhr

Will Ferrell gibt wieder auf: Er will den Reagan nicht mehr spielen

Will Ferrell lässt ‚Reagan‘ fallen. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der amerikanische Schauspieler in einer neuen Komödie den ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan darstellen soll.

Will Ferrell gibt wieder auf: Er will den Reagan nicht mehr spielen

In dem Drehbuch von Mike Rosolio geht es um den amerikanischen Präsidenten, der zu Beginn seiner zweiten Amtszeit Demenz entwickelt. Um die Krankheit vor der Öffentlichkeit geheim zu halten, wird ein Praktikant engagiert, der Reagan davon überzeugen soll, er sei gar nicht Präsident, sondern nur ein Schauspieler, der Reagan in einem Film darstellt. Nun berichtet ‚Page Six‘, dass sich Ferrell (auf unsrem Foto am Set zur Komödie  ‚Drunk Parents‘) von dem Projekt bereits wieder verabschiedet hat, nachdem es in den vergangenen Tagen lautstarken öffentlichen Protest vor allem von der Familie Ronald Reagans gegeben hatte. Patti Davis, Reagans Tochter, schrieb etwa auf ihrer Homepage, dass an Alzheimer überhaupt nichts lustig sei und die Krankheit die ganze Familie des Kranken stark belaste.

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Darüber eine Komödie zu drehen sei geschmacklos und zudem faktisch falsch, da Ronald Reagan zu Beginn seiner zweiten Amtszeit keinesfalls Demenz entwickelt hätte. Ein Sprecher von Ferrell erklärte, dass er das Skript zwar für eine Verfilmung in Betracht gezogen hatte, sich letztlich nun doch dagegen entschieden hat. Ob der Protest der Reagan-Familie der Grund war, ist nicht bekannt.

Foto: Pacific Coast News/WENN.com

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