08.07.2020 10:37 Uhr

Will Smith: „Wir befinden uns in einer Situation, in der wir noch nie waren“

Will Smith wurde von der Polizei „mehr als zehn Mal“ rassistisch behandelt. Der Schauspieler ist einer derjenigen, denen die aktuelle Black Lives Matter-Bewegung und die vielen Proteste, die in den letzten Wochen auf der ganzen Welt stattfanden, sehr nahe gehen dürfte.

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Er selbst ist zwar ein international berühmter Hollywoodstar, doch auch ein Will Smith ist gegen Rassismus nicht immun und wie er nun verraten hat, wurde er wegen seiner Hautfarbe schon sehr oft Opfer von Vorurteilen und Misshandlung durch die Polizei, in seiner Heimat Philadelphia.

Quelle: instagram.com

Schwieriges Verhältnis zur Polizei

Im Podcast „On One With Angela Rye“ erklärte er: „Ich bin in Philadelphia aufgewachsen. Ich bin unter Bürgermeister Rizzo aufgewachsen. Er war erst Polizeichef und dann Bürgermeister und er hatte eine eiserne Hand. Ich wurde von den Cops in Philly mehr als zehn Mal N***** genannt. Ich wurde oft angehalten.“

„Ich verstehe also, wie es ist, in diesem Verhältnis zur Polizei zu stehen.“ Der 51-jährige Star hält die weltweiten Black Lives Matter-Proteste für beispiellos und er freut sich, dass so viele Menschen ihre Unterstützung für die Beendigung des Rassismus zeigen: „Wir befinden uns in einer Situation, in der wir noch nie waren.“

Weltweite Proteste

Weiter erzählte er: „Der ganze Globus ist aufgestanden und hat zum afroamerikanischen Volk gesagt: ‚Wir sehen dich und wir hören dich. Wie können wir helfen?‘ So weit war die Menschheit noch nie.“ (Bang)