Willi Herren: Großer Ärger am Sarg – Hinterbliebene gehen aufeinander los

Willi Herren: Großer Ärger am Sarg - Hinterbliebene gehen aufeinander los
Willi Herren: Großer Ärger am Sarg - Hinterbliebene gehen aufeinander los

IMAGO / Revierfoto

07.05.2021 15:39 Uhr

Erst Mitte der Woche fand Entertainer Willi Herren auf dem Kölner Promi-Friedhof Melaten seine letzte Ruhe. Schock und Trauer sitzen noch immer tief bei den Freunden und der Familie des 45-Jährigen. 

So gab es im Vorfeld der Beerdigung bereits Ärger zwischen Jasmin Herren, von der er zuletzt in Trennung lebte, und der Familie von Willi Herren. Bis zur letzten Sekunde war nicht klar, ob die Witwe der Trauerfeier beiwohnen würde oder nicht.

Jasmin Herren: „Er ist seinem Herrchen nachgelaufen“

So soll es zwischen beiden Parteien Streitigkeiten gegeben haben, weshalb sich Jasmin laut Medienberichten aus den Vorbereitungen für die Beisetzung zurückzog. Das Verhältnis zwischen ihr und Willis Familie soll schon vor seinem Tod sehr angespannt gewesen sein, wie sie in der Vergangenheit bereits angedeutet hat.

Jasmin, die erst vor wenigen Monaten die Trennung von Herren bekannt gab, kam auch nicht zur Beerdigung. Der Grund soll ein gesundheitlicher gewesen sein. Laut RTL soll es der schönen Blondine psychisch und körperlich schlecht gegangen sein.

„Für mich und meinen Seelenfrieden“

So verlor nämlich sie nicht nur ihren Ex, sondern wenige Stunden später auch ihren gemeinsamen Hund Tommy. „Er ist seinem Herrchen nachgelaufen“, postete die 42-Jährige voller Trauer. Einen Tag nach dem Begräbnis schaffte es nun Jasmin auf den Friedhof, um ihrem Willi die letzte Ehre zu erweisen. Ihm zu ehren, legte sie einen rot-weißen Blumenkranz auf seinem Grab auf dem stand: „Auf ewig. In jeder Sekunde in meinem Herzen. In meiner Seele. A lääve lang. Ich liebe Dich! Deine Ehefrau Jasmin“

Im Gespräch mit RTL erklärte Jasmin: „Der Gang zu Willis Grab heute war für mich der Gang meines Lebens. Für mich und meinen Seelenfrieden war es extrem wichtig, dass ich mich in Ruhe und in Frieden von meinem geliebten Ehemann und Seelenpartner verabschieden konnte.“

„Bin ich hier der einzige Reality-Star?“

Um die Beerdigung von Willi gab es aber noch weiteres Drama und zwar zwischen Freunden des ehemaligen „Promis unter Palmen“-Teilnehmer. So stänkerte nun Frank Fussbroich, der am 5. Mai höchstpersönlich bei der Trauerfeier anwesend war, gegen unter anderem gegen die Ballermann-Wirtin Krümel. So störte sich der 52-Jährige daran, dass von Willis prominenten Freunden bis auf ihn keine bei der Beerdigung anwesend waren. „Ich finde, wenn man gut befreundet ist, dann sollte man demjenigen die letzte Ehre erweisen, den zum Grab zu begleiten.“

Und weiter: „Bin ich hier der einzige Realitystar? Wo sind all die anderen Freunde, die gesagt haben, ‚ich hab noch eine Nachricht, die hat er nicht beantwortet‘. ‚Er wollte bei mir auftreten, er hat sich nicht mehr gemeldet‘. Oder die ganzen Leute, die bei der Reibekuchenbude dabeistanden und Fotos mit ihm gemacht haben, weil die Presse da war. Es war keiner da!“

„Einfach mal in Frieden ruhen lassen…!“

Diesen Vorwurf wollte sich Marion Pfaff, wie Krümel mit bürgerlichem Namen heißt, nicht gefallen lassen und erklärte, dass es schon traurig sei, dass Frank Fussbroich nur für ein bisschen PR sogar auf Willis Beerdigung das Hetzen nicht sein lassen könne. „Einfach mal in Frieden ruhen lassen…!“

Deshalb gab es von der Unternehmerin eine klare Ansage: „Willi hätte gewollt, dass ich ihn genau so wie er war im Herzen und in Erinnerung behalte und genau das tue ich!“ Zudem lebe sie im Vergleich zu Fußbroich auf Mallorca und nicht in Köln und außerdem wäre das mit den aktuellen Corona-Auflagen nicht so einfach. „Willi hätte niemals gewollt, dass ich unter diesen Umständen zu seiner Beerdigung fliege“, so ihr Fazit. Abgesehen davon waren für die Beerdigung auch nur 30 Leute zugelassen.