Sonntag, 25. Februar 2018 17:52 Uhr

Wird Huggle das „Ding des Jahres“?

In der vierten Folge der etwas seltsamen Erfindershow „Das Ding des Jahres“ wählten Publikum und Jury Verena Voglers (41) „Huggle“ ins Finale. Vor allem Joko Winterscheidt kommt von der Decken-, Schlafsack-, Kuschel-Kombi gar nicht mehr los.

Wird Huggle das "Ding des Jahres"?

Foto: ProSieben/Willi Weber

Der Juror verbachte fast die ganze Show gemütlich mit dieser bademantelartigen Decke auf seinem Sessel. Mit dem sattsam bekannten überkandidelten Winterscheidtschem Pathos ging der 39-Jährige gar vor der Lady auf die Knie: „Ich dreh durch! Eine neue Zeitrechnung beginnt! Wo warst du all die Jahre? Willst du meine Frau werden?“. Hahaha!

Die Berlinerin werkelte jedenfalls sieben Jahre an ihrer Erfindung (Wortschöpfung aus „hug“ für umarmen und „snuggle“ für kuscheln) wie sie ProSieben verriet. Auslöser für Verenas Idee war nämlich ein selbstgenähtes Geschenk, mit dem sie nicht rundum zufrieden war.

Wird Huggle das "Ding des Jahres"?

Foto: ProSieben/Willi Weber

Medaille auf Erfindermesse

Verena sagte über die Entwicklung: „Im Frühjahr 2009 entstand der erste fertige Prototyp. Daraufhin folgte die Anmeldung von Gebrauchsmuster, Patent und der Marke. Im Juli 2011 ging schließlich eine erste Kleinserie in Produktion. Ein besonderes Highlight für mich war die Auszeichnung mit der Bronzemedaille auf der Erfindermesse iENA.“

Wird Huggle das "Ding des Jahres"?

Foto: ProSieben/Willi Weber

„Undurchsichtig bleibt die Logik, mit der ProSieben die Erfinder den vier Duellrunden zugeteilt hat“, heißt es in einem Kommentar auf ‚Gründerszene.de‘. „So muss sich das Studiopublikum nicht nur zwischen Skateboard-Antrieb und Topfuntersetzer entscheiden, sondern auch einen Teebeutel mit einem Motorradhelm-Gadget vergleichen. Am Ende stehen vier Erfinder im Finale der Folge, die es bei einer Abstimmung unter allen Kandidaten vielleicht gar nicht so weit geschafft hätten.“

Wird Huggle das "Ding des Jahres"?

Foto: ProSieben/Willi Weber

Ebenso im Finale, das in zwei Wochen stattfindet: eine automatische Zahnbürste, ein Fitness-Shaker mit Smartphone-Halterung zum Selfies Knipsen, ein Elektro-Antrieb fürs Fahrrad und ein faltbarer Autoanhänger. Trotzdem: Das alles kommt leider daher wie auf einer Schüler-Tüftler-Messe …

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