Mittwoch, 25. September 2019 12:11 Uhr

Wolfgang Joop: „Guter Sex braucht eine gewisse Fremdheit“

Foto: Frank Pusch

Modeschöpfer Wolfgang Joop findet es wichtig, dem Partner in einer Beziehung Freiräume zu lassen. „Es ist wichtig zu erkennen, dass man dem anderen die Chance lassen muss, sich auch fremd zu orientieren. Diese Toleranz muss man sogar üben, um den Partner nicht zu verlieren.“

Das erklärt er in der kommenden Ausgabe der Radio Bremen-Talkshow „3nach9“. Die auf Aussagen in Joops unlängst erschienener Autobiografie anspielende Nachfrage von Gastgeber Giovanni di Lorenzo, ob guter Sex eine gewisse Fremdheit brauche, beantwortet der 74-Jährige mit einem klaren „Ja“.

Wolfgang Joop: "Guter Sex braucht eine gewisse Fremdheit"

Foto: Frank Pusch

„Treue ist auch eine Entscheidung“

Auch Moderatorin Sylvie Meis zeigt sich als Gast in der Talkrunde davon überzeugt, „dass das Fremde immer spannend ist“. Allerdings sei es möglich, mit der Suche danach aufzuhören, wenn man jemanden gefunden habe, der es wert sei. „Ich glaube fest daran, dass Treue auch eine Entscheidung ist.“

Wolfgang Joop sagt dazu: „Ich ganz persönlich finde auch eine Person, die mir vertraut ist, durchaus sexuell attraktiv. Ich bin nicht derjenige, der nur das Fremde sucht.“

Der Modedesigner, der mittlerweile eine gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft geschlossen hat, spricht in der Sendung zudem über das nach wie vor gute Verhältnis zu seiner Ex-Frau Karin, mit der er zwei Töchter hat und noch heute Grundstück an Grundstück lebt.

„Wir beide haben es geschafft, uns unendlich lange zu lieben und uns auch in gewisser Weise die Treue zu halten“, führt er aus. „Es gibt eine Treue, die noch viel tiefer geht als die, die sich zwischen den Bettlaken abspielt.“

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