Dienstag, 23. April 2013 11:48 Uhr

Woodstock-Legende Richie Havens ist gestorben

Woodstock-Legende Richie Havens ist tot. Der Folksänger verstarb am Montag im Alter von 72 Jahren in New York.

Wie es heißt, war die Todesursache ein Herzinfakt. Seine Agentur ‚The Roots Agency‘ veröffentlichte ein Statement: „Richie Havens war mit einer der Stimmen mit dem größten Wiedererkennungswert in der populären Musik gesegnet. Sein feuriger, ergreifender, souliger Gesangsstil blieb seit seinem historischen Auftritt in Woodstock 1969 einzigartig und zeitlos. Vier Jahrzehnte lang hat Havens seine Musik genutzt, um leidenschaftliche Botschaften von Brüderlichkeit und persönlicher Freiheit zu transportieren.“

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Als Sänger und Gitarrist erlangte Havens Weltruhm, als er 1969 das legendäre Woodstock-Festival eröffnete. Fast drei Stunden stand der Afroamerikaner damals auf der Bühne und begeisterte das Publikum mit Songs wie „Freedom“, „High Flying Bird“ oder „I Can’t Make It Anymore“. Die Veranstelter hatten den Musiker gebeten, die Zeit zu überbrücken, bis die anderen Musieker eingetroffen waren. Der Auftritt sollte in die Musikgeschochte eingehen und ihm Millionen Fans bescheren.

Havens ist auch für seine Beatles-Cover wie „Here Comes The Sun“ oder „Eleanor Rigby“ bekannt, mit denen er die Charts stürmte. In den 30 Jahren seiner Karriere veröffentlichte er ganze 30 Alben. Sein jüngsten Album „Nobody Left to Crown“ erschien 2008. 2009 stand er noch einmal beim Festival zum 40. Woodstock.Festival auf der Bühne. Vor drei Jahren zog er sich aus dem Musikgeschäft zurück. (AH)

Foto: WENN.com

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