14.03.2020 10:47 Uhr

Xavier Naidoo: Strafanzeige

imago images / Kadir Caliskan

Xavier Naidoo machte vor einigen Tagen mit einem fragwürdigen Video auf sich aufmerksam. In dem Clip stellte der Sänger einen neuen Track vor, der sich vornehmlich gegen Migranten richtet und fälschlicherweise behauptet, dass fast jeden Tag ein deutscher Staatsbürger von einem Nicht-Deutschen getötet wird.

Das wollte sich das Label ‚Human Blood‘ mit Sitz in London, das Shirts mit Statement-Prints verkauft, nicht gefallen lassen und stellte Strafanzeige gegen Naidoo. Die Teile werden auch von deutschen Promis wie Prince Damien getragen.

Das schreibt das Label

Der Verdacht: Der Sohn Mannheims habe sich der Volksverhetzung schuldig gemacht. In der Anzeige, die ‚Human Blood‘ selbst bei Facebook veröffentlicht hat, steht zu lesen: „Wir möchten gegen Xavier Kurt Naidoo Strafanzeige wegen Verdacht der Volksverhetzung, strafbar nach Paragraph 130 StGB, erstatten.“ Die Staatsanwaltschaft Köln bestätigte die Anzeige, nun wird aber erstmal die Zuständigkeit geprüft.

Aufgrund des fremdenfeindlich anmutenden Videos wurde Naidoo diese Woche sogar aus der Jury der Casting-Show ‚Deutschland sucht den Superstar‚ geschmissen. Zwar war der Musiker zurückgerudert und hatte die Rassismus-Vorwürfe von sich gewiesen, das reichte RTL jedoch nicht aus.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Xavier Naidoo (Official) (@xaviernaidoo) am Mär 7, 2020 um 6:21 PST

Kein Teil der DSDS-Jury mehr

„Nach den umstrittenen Äußerungen von Xavier Naidoo in einem selbst gedrehten Video, das in den sozialen Netzwerken geteilt wurde, hat sich RTL entschlossen, den Sänger am Samstag aus der Jury von ‚Deutschland sucht den Superstar‘ auszuschließen“, heißt es in der Pressemitteilung des Senders.