12.03.2020 14:25 Uhr

Xavier Naidoo: Til Schweiger, Tom Beck & Co. stehen hinter ihm

imago images / Mary Evans

Seit Dienstag kursiert ein kurioses Video von Xavier Naidoo im Netz, in dem er zweideutige Zeilen singt*. Von Social-Media-Nutzern wird ihm danach bei Twitter und Instagram Rassismus und Fremdenhass vorgeworfen.

RTL zog flugs Konsequenzen und warf Xavier Naidoo aus der DSDS-Jury, in der er bereits zum zweiten Mal in der Jury saß. Dieser Schachzug kam nicht bei allen gut an, denn viele Fans und auch prominente Freunde stellen sich klar hinter den Sänger, der übrigens in einer Erklärung am Mittwoch klarstellte, dass er sich „absolut gegen die falsche Interpretation seiner Aussagen“ stellt.

Viele verstehen Reaktion nicht

Viele können die Reaktion von RTL nicht verstehen und bei Instagram und Twitter hagelte es Kritik. Ein User schreibt: „Wer ihn kennt und richtig darüber informiert ist was er in seinem Leben alles durchgemacht und für was er sich eingesetzt hat weiß, dass Xavier Naidoo alles andere als rassistisch ist! Dies ist ein Deja-Vu von 2016 bzgl seiner Teilnahme an den ESC, wo seine Worte einfach verdreht und falsch interpretiert wurden.“

Aber auch viele Promis schlagen sich auf seine Seite, Til Schweiger postete unter Xaviers Statement bei Instagram ein zustimmendes Emoji und Schauspieler Tom Beck schrieb: „One love!“

Ehemalige DSDS-Kandidaten, wie z.B. Xaviers diesjähriger Goldene-CD-Empfänger Francesco Mobilia sind empört. Er schreibt: „Es ist mir unerklärlich warum jemand wegen Dummheit anderer rausgeworfen wird!!? Nur weil jemand das von Xavier gesagte falsch versteht oder falsch interpretiert, wird er gefeuert? Dieses Verhalten seitens RTL ist ignorant!“

Weder Naidoo, noch die verbliebenen Jury-Mitglieder Dieter Bohlen, Pietro Lombardi und Oana Nechiti haben sich bis jetzt zum dem DSDS-Rauswurf geäußert und werden s vermitliuch auch nicht rtn, im das thema nicht noch höher zu kochen.

Wortlaut des Naidoo-Textes

„Ihr seid verloren. Ihr macht nicht mal den Mund für Euch auf. So nehmen Tragödien ihren Lauf. Eure Töchter, eure Kinder sollen leiden. Sollen sich mit Wölfen in der Sporthalle umkleiden und ihr steht seelenruhig nebendran. Schaut Euch das Schauspiel an, das Euch alle beenden kann. Weit und breit ist hier kein Mann, der dieses Land noch retten kann. Doch Hauptsache es ist politisch korrekt, auch wenn ihr daran verreckt. Und nochmal: Ich hab‘ fast alle Menschen lieb, aber was wenn fast jeden Tag ein Mord geschieht, bei dem der Gast dem Gastgeber ein Leben stiehlt. Dann muss ich harte Worte wählen, denn keiner darf meine Leute quälen. Wenn doch, der kriegt’s mit mir zu tun. Lasst uns das beenden und zwar nun. Ihr seid verloren.“