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Sonntag, 14. Juli 2019 19:40 Uhr

Youtube-Star Emily Hartridge: Todescrash mit Geschenk ihres Freundes

Foto: imago images / Matrix

Ihr Leben fand früh ein tragisches Ende: Im Alter von nur 35 Jahren starb die beliebte britische YouTuberin Emily Hartridge (345.000 Abonnenten) bei einem E-Roller-Crash in London.

Youtube-Star Emily Hartridge: Todescrash mit dem Geschenk ihres Freundes

Foto: imago images / Matrix

Es geschah am Freitagmorgen. Emily Hartridge war gemeinsam mit ihrem Freund auf dem Weg nach Hause, als sie auf ihrem E-Roller mit einem Lastwagen zusammenkrachte. Die 35-Jährige, die sehr erfolgreich einen YouTube-Channel betrieb, starb noch an der Unfallstelle. Der Tod der jungen Frau markiert den ersten tödlichen Unfall mit einen E-Roller in Großbritannien, wo die Flitzer noch nicht im Straßenverkehr erlaubt sind.

Ihr Freund Jacob Hazell musste nicht nur alles miterleben, er war es auch, der ihr die zwei E-Scooter zu ihrem Geburtstag Ende Mai geschenkt hatte. Erst in ihrem letzten Video auf YouTube hatte Emily strahlend von dem tollen Geschenk berichtet.

Nachricht an Fans

Ihr schockierender Tod wurde am gestrigen Samstag offiziell auf ihrem Instagram-Account bestätigt. Folgende Nachricht ging an ihre fast 50.000 Follower raus: „Es ist furchtbar, diese Nachricht über Instagram verkünden zu müssen, aber wir wissen, dass viele erwarten, Emily hier heute zu sehen, und dies ist die einzige Möglichkeit, euch alle gleichzeitig zu kontaktieren. Emily hatte gestern einen Unfall und ist gestorben. Wir haben sie über alles geliebt und sie wird nie vergessen werden. Sie hat so viele Menschen berührt, und wir können uns das Leben kaum ohne sie vorstellen. Sie war eine sehr besondere Person.“

Quelle: instagram.com

Gefährliche Scooter

Anders als in Großbritannien, sind elektrischen Roller seit Anfang Juni auch im deutschen Straßenverkehr erlaubt. Aber welche Gefahren bringen die schnellen Roller mit sich? Ein normaler E-Scooter kostet um die 400 Euro, allerdings sind diverse Sharing-Anbieter gerade dabei die Metropolen mit Tausenden von E-Scootern auszustatten. Jeder kann die Fahrzeuge mieten – es fehlt komplett an Kontrolle darüber, ob die Person die Regeln kennt, keinen Alkohol getrunken hat oder überhaupt geübt ist im Umgang mit den Geräten.

Quelle: instagram.com

Die zunehmende Zahl der Verkehrsunfälle belegt, dass viele Benutzer die Geschwindigkeit der E-Scooter unterschätzt und sich die Politik ein Szenario durchgewunken hat, das ihr noch einmal um die Ohren fliegen wird. Alleine in Österreich, wo die Roller schon seit Längerem auf den Straßen erlaubt sind, starben laut der Zeitung Krone im Jahr 2018 17 Menschen bei Unfällen mit elektrisch betriebenen Fahrrädern oder Scootern.

Und auch in Deutschland nehmen die Unfälle mit bisher nicht gekannten Verletzungen von Woche zu Woche rapide zu.

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