01.06.2019 18:20 Uhr

Youtuber Rezo muss Weihnachten weinen

Weihnachten ist für Rezo eine besondere Zeit. Foto: Henning Kaiser

Er ist der derzeit wohl bekannteste Youtuber Deutschlands. Aber auch Rezo kennt immer wieder Momente des Zweifelns und der großen Anspannung.

Youtuber Rezo muss Weihnachten weinen

Weihnachten ist für Rezo eine besondere Zeit. Foto: Henning Kaiser

Youtuber Rezo, der mit seinem teils linkspopulistischen Video „Die Zerstörung der CDU“ für Aufregung sorgte, geht nach eigenen Angaben einmal im Jahr in die Kirche – an Heiligabend. Beim Lied „O du fröhliche“ am Ende des Gottesdienstes müsse er weinen, sagte der 26-Jährige jetzt dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

„In diesem Moment frage ich mich immer: Ist das Leben, das ich führe, das richtige? Will ich das Ding durchziehen? Ich weiß, meine Videos geben vielen Leuten etwas. Aber ist es das wert? Übers Jahr baut sich extrem viel auf, das sich an diesem Abend löst.“

Rezo stellt Bedingungen

Rezo, der sich ansonsten mit Videos wie „Mein erster Kuss“ beschäftigt und Yannick heißt, war Mitte Mai mit einem Video deutschlandweit bekannt geworden, in dem er unmittelbar vor der Europawahl unter anderem die CDU heftig kritisierte. Das Video wurde bislang 14 Millionen Mal geklickt.

Inzwischen hat sich der 26-jährige Youtuber, den der Hamburger ‚Spiegel‘ schon mit dem Titel „Rezoluzzer“ adelt, zu einem Gespräch mit der SPD bereit erklärt und der allerdings CDU Bedingungen für einen Meinungsaustausch diktiert. Öffentlich diskutieren wolle er allerdings nicht. Laut dpa sagte er dazu: „Jeder, der mich mal in einer Live-Diskussion erlebt hat, weiß, dass ich ein Problem mit Stottern habe.“ (dpa/KT)

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