ZDF startet neue Ableger für „Aktenzeichen XY“

SpotOn NewsSpotOn News | 15.06.2022, 15:04 Uhr
Rudi Cerne ist seit 20 Jahren Moderator des Formats "Aktenzeichen XY... ungelöst". (jru/spot)
Rudi Cerne ist seit 20 Jahren Moderator des Formats "Aktenzeichen XY... ungelöst". (jru/spot)

ZDF/Nadine Rupp

Das ZDF baut die Marke "Aktenzeichen XY" weiter aus und widmet ihr zwei neue Sendungen sowie einen Podcast.

Bald 60 Jahre flimmert die Fernsehreihe „Aktenzeichen XY… ungelöst“ über die Fernsehbildschirme der Nation. Damit gehört das Format zu den ältesten des ZDF. Der öffentlich-rechtliche Sender möchte die Serie um ungelöste reale Kriminalfälle nun weiter ausbauen. Das gab er in einer Pressemitteilung bekannt.

Ein Podcast und zwei Sondersendungen

Demnach seien drei neue Ableger für die Sendung geplant. Einer davon wird der Podcast „Aktenzeichen XY… Unvergessene Verbrechen“ sein. Ab Herbst soll „Aktenzeichen XY… ungelöst“- Moderator Rudi Cerne (63) dem Podcast seine Stimme leihen.

Ein weiteres Projekt für den Sender und Cerne ist die Sonderausgabe „Aktenzeichen XY… Vermisst“. Diese wird am Mittwoch, 29. Juni um 20:15 Uhr im ZDF zu sehen sein. Erstmals widmet man sich in der Spezial-Sendung verschwundenen Personen jeden Alters. Zuvor gab es dieses Format nur für vermisste Kinder und junge Menschen, die mit Hilfe der Zuschauerinnen und Zuschauer gefunden werden sollten.

Der Leiter der ZDF-Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie I, Frank Zervos, sagt über die neuen Projekte mit Cerne:

„‚Aktenzeichen XY‘ ist eine Instanz im deutschen Fernsehen – und Rudi Cerne seit 20 Jahren ihr Gesicht. Wir freuen uns, dass er sich dem ZDF für weitere vier Jahre verpflichtet hat und mit uns am Ausbau des ‚XY‘-Kosmos arbeitet.“

Neues Spin-Off „Aktenzeichen XY… gelöst“

Einen neuen Anstrich bekommt zudem „Aktenzeichen XY… gelöst“, das bisher in einzelnen Sonderausgaben von Cerne moderiert worden war. Am Freitag, 5. August um 21:15 Uhr wird das neue 45-minütige „XY gelöst“ starten. ZDF-Moderator Sven Voss (45) blickt darin zusammen mit den damals zuständigen Ermittlerinnen und Ermittlern, Staatsanwältinnen und Staatsanwälten sowie Expertinnen und Experten auf die Aufklärung früherer Fälle zurück. Darin werden die Tat, die Ermittlung und schließlich die Lösung detailliert rekonstruiert.