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Samstag, 10. August 2019 22:15 Uhr

Zlatko: So kam es damals zu dem Riesenhype

Gruppenbild vor Big Brother Logo mit den Kandidaten und Moderatoren Zlatko, Oliver Geissen, Aleksandra Aleks Bechtel, John, Andrea, Jürgen Milski am 10.06.2000 in Köln; Foto: imago images / Horst Galuschka

Zlatko „Sladdi” Trpkovski (43) ist unter den Überraschungs-Kandidaten der diesjährigen „Promi Big Brother”-Staffel. Der sympathische Schwabe mit mazedonischen Wurzeln sorgte schon im ersten „Big Brother”-Haus für legendäre und lustige Momente. Doch was hat Zlatko, von dem man nach seinem Grand-Prix-Eklat kaum noch etwas hörte, die letzten 18 Jahre eigentlich so getrieben?

„Zlatko: So kam es damals zu dem Riesenhype

Zlatko, die Moderatoren Oliver Geissen, Aleksandra Aleks Bechtel, sowie die Kandidaten John, Andrea, Jürgen Milski am 10.06.2000 in Köln; Foto: imago images / Horst Galuschka

Der am 2. Januar 1976 in Nattheim geborene KfZ-Mechaniker zog am 28. Februar 2000 in den Kölner Container. Damals war die Show ausschließlich für „Normalos” bzw. No-Names offen.

Der damals 24-Jährige Schwabe war zwar nicht unbedingt die hellste Kerze auf der Torte („Ich bin nicht heterosexuell. Ich stehe auf Frauen“), aber sorgte mit seinem übersichtlichen Allgemeinwissen stets für Belustigung. Kultstatus erlangte er beispielsweise mit seiner Frage: „Shakespeare – den kenn ich schon, aber wenn du mich fragst, was der alles gemacht hat – mmmh keine Ahnung. Ob der Romane geschrieben hat, Filme gemacht hat, Dokumentationen – keine Ahnung.”

„Zlatko: So kam es damals zu dem Riesenhype

Foto: imago images / Pressefoto Baumann

Zladko gegen Jürgen

Später ließ Zlatkos Management aufgrund dieser kultigen Aussage sogar ein Bier produzieren, das „Shakesbier”. Nach nur sechs Monaten, in denen es sich wenig verkaufte, wurde das Gebräu jedoch schon wieder vom Markt genommen. Nach 41 Tagen war Sladdis Aufenthalt im Container am 09. April 2000 schon wieder beendet, als er im Zuschauervoting gegen seinen Kumpel Jürgen Milski (55) antreten musste und verlor. Nach dem Auszug riss sein Erfolg aber nicht ab. Nach „Big Brother“ versuchte sich Sladdi als Schlagersänger, erreichte mit seinem ersten Hit „Ich vermiss dich wie die Hölle” sogar den dreifachen Goldstatus.

Nachdem die erste Staffel des Tv-Knasts endete, tat er sich auch mit Jürgen Milski zu einem Duett zusammen. Der gemeinsame Song „Großer Bruder” schoss ebenfalls auf Platz 1 der Charts, erhielt Platin und gehört auch heute noch zu jeder trashigen 2000er-Party-Playlist dazu. Mitte Juli folgte dann sein erstes Album „Ich bleibe wer ich bin”.

Fast wäre er Kino-Star geworden

Außerdem trieb er sich im Sommer und Herbst 2000 ordentlich in verschiedensten TV-Formaten rum, darunter „TV total”, „Die Harald Schmidt Show” und „stern TV”. Auch eine eigene „RTL II”-Doku-Soap namens „Zlatkos Welt” bekam der ehemalige Container-Bewohner. Nach nur sechs Folgen wurde die Produktion dieser allerdings eingestellt.

Im Herbst 2000 spielte das Multitalent sogar eine Hauptrolle in einem Kinofilm. „Mr.Boogie” wurde aufgrund von Rechtsstreitigkeiten zwischen Produzent und Verleihfirma aber nie ausgestrahlt.

Zlatko: So kam es damals zu dem Riesenhype

Zlatko heute – im August 2019. Foto: SAT.1/Marc Rehbeck

Im Frühjahr 2001 folgte dann der Super-GAU. Im Vorentscheid zum damaligen Grand Prix erreichte Zlatko Platz 6 von 12. Das gefiel ihm anscheinend so wenig, dass er sich mit den Worten: „Vielen herzlichen Dank, ihr Fotzköpfe” vom Millionenpublikum verabschiedete. Das war dann sozusagen „Das Ende des Zlatko Trpkovski“. Er verschwand als hätte ihn ein Erdloch urplötzlich verschluckt.

Nachdem er „wie eine Zitrone ausgequetscht“ wurde, wie er in einem „Bild“-Zeitungs-Interview einmal sagte, zog sich Sladdi, wie er damals liebevoll genannt wurde, komplett aus der Öffentlichkeit zurück. Jahrelange Angebote für TV-Shows lehnte er konsequent ab.

Es wird lediglich jahrelang gemunkelt, dass er noch einige Zeit nahe Köln gelebt hat, dann aber wieder in die Heimat zog und seinem erlernten Beruf als Automechaniker  nachging.

Was er die letzten Jahre wirklich erlebte, erzählte er nun ausführlich in der Show von „Promi Big Brother“ am 10. August.

Übrigens: zu seinem „großen Bruder” Jürgen Milski riss der Kontakt ab, zumindest sagte dieser 2015 in einem „Big Brother Live Show”-Interview, dass er seit 14 Jahren keinen Kontakt mehr zu Zlatko habe. Doch nun will der Partysänger wieder den Kontakt suchen.

Zlatko zurück im TV-Knast, was haltet ihr davon?

Cool, das wird bestimmt lustig!
Finde ich blöd. Seit wann ist Zlatko ein Promi?

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