Donnerstag, 24. Oktober 2019 23:10 Uhr

Zu Hause bei Jens Hilbert: Alles so schön bunt da!

Foto: Jens Hilbert

„Dancing on Ice”-Teilnehmer Jens Hilbert (41) ist gerade erst in sein neues, kunterbuntes Haus eingezogen und überlegt jetzt schon, ob er es nicht doch wieder verkaufen möchte. Der erfolgreiche Paradiesvogel ist eben eigen und wohl auch dadurch ein ziemlicher Publikumsliebling. Für eine Homestory hat auch er sich ordentlich herausgeputzt.

Das war jedoch nicht immer so, wie der Tausendsassa nun verriet. „Ich habe mich viele Jahre meines Lebens nicht im Spiegel sehen können, weil ich mich gehasst habe, weil ich immer dachte, ich bin nicht gut wie ich bin.” Heute ist das anders und das sieht man auch. In dem kunterbunten  Haus macht sich Jens Hilbert die Welt, wie sie ihm gefällt. Dazu gehören unzählige Bilder seiner selbst an den Wänden und auch ein Pony im Garten.

Zu Hause bei Jens Hilbert: Alles so schön bunt da!

Foto: Jens Hilbert

Jens Hilbert – die Pippi Langstrumpf von Heute

Dass ihn andere Leute für eine ,Freak’ halten könnten, stört Deutschlands schrillsten Millionär so gar nicht mehr. Er denkt über sich: „Endlich normal, weil frei und glücklich und ich habe mir nichts mehr vorzuwerfen, das dachte ich nämlich früher immer.Da hätte ich eine solche Idee nicht umgesetzt, sondern gedacht, dann lachen mich die Anderen bestimmt aus, wenn ich wie ein Christbaum dekoriert mit einem Pony im Garten stehe.”

Das Pony wohnt aber übrigens nicht wirklich im Hilbertschen Garten, sondern stammt aus einem befreundeten Stall, klärt der erfolgreiche Springreiter auf. Er fand jedoch, dass es der Story einen gewissen Witz geben würde, das Pferdchen dafür auszuleihen. „Ein wenig sind wir doch alle eine Pippi Langstrumpf und ich träume davon nicht mehr, sondern lebe meine Träume in vollen Zügen aus und dazu gehört in meiner Vorstellung dieses Pony im Garten.”, so der Buchautor.

Zu Hause bei Jens Hilbert: Alles so schön bunt da!

Foto: Jens Hilbert

Genügsamer Millionär

Für die Zukunft überlegt der 41-jährige übrigens in eine Jugendherberge zu ziehen, aber frühstens in 2-3 Jahren, da dann der Verkauf des neuen Hauses steuerfrei sei, so Hilbert. Sein neues Haus scheint nicht die Liebe seines Lebens zu werden, auch wenn er es nicht als Strafe sieht und sehr dankbar für die Möglichkeiten ist, wie er weiter sagte. „Ich habe nur gemerkt, dass die klassische Definition von Luxus und Reichtum nicht mehr für mich zu 100% zutreffen. Und das Wichtigste, der Weg zum Kühlschrank ist viel zu weit, das nervt.“

Zu Hause bei Jens Hilbert: Alles so schön bunt da!

Foto: Jens Hilbert

Der „hairfree“-Geschäftsführer ist genügsam geworden. Zwar würden ihn seine Sportkarriere und auch die Begleitung von Menschen auf ihrem Weg zum Erfolg noch immer reizen, doch er müsse nun nicht mehr unbedingt zu der Cavalli Party nach Cannes.

„[Ich] finde es schön, dass ich Freunde habe, mit denen ich in unserem Stamm Italiener ein Glas Weißwein trinken kann. Und am Schönsten sind die Sonntage mit meiner Lieblingsserie ,Sex and the City‘ mit meinem Uli und ob ich das auf 350 qm oder 65 mache, ist völlig Wurst. Ich bin aus meinem Blickwinkel meines Universums nie normaler und langweiliger gewesen und das macht mich ungeheuer Stolz, dass ich da angekommen bin.“

 

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