Montag, 29. Januar 2018 09:07 Uhr

Angelina Jolie in Jordanien

Angelina Jolie hat sich in Jordanien mit syrischen Flüchtlingen getroffen. Die Hollywood-Schauspielerin ist bekannt für ihre humanitäre Arbeit für die UN und am Sonntag (28. Januar) reiste sie zum bereits fünften Mal in das arabische Land, um sich selbst ein Bild von der vorhandenen Notlage zu machen.

Angelina Jolie in Jordanien

Foto:: Brian To/WENN.com

Dort suchte sie das Wüstencamp von Saatari auf, das syrische Flüchtlinge aufnimmt, die aus dem kriegsgebeutelten Nachbarland fliehen. Die UN-Sonderbotschafterin erklärte: „Es ist herzzerreißend, zurück nach Jordanien zu kommen und das Ausmaß der Not und des Traumas unter den syrischen Flüchtlingen zu sehen, das bereits acht Jahre zählt.“ Zugleich lobte sie den Mut der Vertriebenen: „Ich bin sehr stolz. Ihr seid sehr stark, alle von euch.“

Humanitäre Hilfe ist keine Langzeitlösung

Die Darstellerin hob jedoch auch hervor, dass die derzeit geleistete Hilfe nicht ausreiche: „Humanitäre Hilfe ist keine Langzeitlösung. Niemand will der Beihilfe mehr entkommen als eine syrische Familie. Eine praktikable politische Lösung ist die einzige Art und Weise, Syriern zu ermöglichen, in ihr Zuhause zurückzukehren, um das menschliche Leiden und die Belastung für Aufnahmeländer zu beenden.“

Jordanien hat bereits mehr als 650.000 registrierte Flüchtlinge aufgenommen, über 78.000 davon befinden sich derzeit in Saatari.

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