Gal Gadot erlitt Höllenqualen am „Wonder Woman 1984“-Set

Gal Gadot litt Höllenqualen am "Wonder Woman 1984"-Set

imago images / ZUMA Wire

17.12.2020 12:12 Uhr

Für Gal Gadot und Kristen Wiig wurde die Arbeit an "Wonder Woman 1984" zu einer äußerst schmerzhaften Erfahrung. Die beiden Schauspielerinnen sind in dem neuen Superheldenstreifen als Amazonenprinzessin Diana und ihre Widersacherin Barbara Minerva zu sehen.

Das Drehen gewagter Stunts ließ Gal Gadot und Kristen Wiig jedoch mit jeder Menge Blessuren und Muskelschmerzen zurück. „Wir meinten beide ‚Wie müde bist du gerade?‘ [Und wir beide antworteten] ‚Oh, ich bin so müde, ich erholte mich noch von gestern.‘ Jeder von uns hatte so viele Salzbäder, weil uns alles wehtat“, packt Gal aus.

Unter Schmerzen

Die 35-Jährige versucht jedoch, die Schmerzen mit Humor zu sehen. „Ich fühle mich stets besser im Wissen, dass ich nicht leiden muss und all die körperliche Arbeit machen muss…“, scherzt sie.

Trotz der anstrengenden Dreharbeiten genoss es die gebürtige Israeli, an der Seite ihrer talentierten Kollegin zu arbeiten. „Kristen ist witzig, offen, klug und einfach die liebste Person, mit der du zusammenarbeiten kannst. Und sie ist eine so großzügige Partnerin“, schwärmt sie in der ‚Live! With Kelly and Ryan‘-Show.

„Wonder Woman 1984“ startet parallel im Kino und TV

„Wir haben alle lange Zeit darauf gewartet“, schreibt die Hauptdarstellerin Gal Gadot. Nun wurde der Kinostart von „Wonder Woman 1984“ endlich festgelegt. Dabei werden neue Wege eingeschlagen: Der DC-Film wird gleichzeitig im Kino und via Streaming zu sehen sein.

Die Corona-Pandemie hat die Kinobranche in diesem Jahr hart getroffen. Zahlreiche Kinostarts wurden verschoben. Etliche Filme sind via Streaming zu den Fans gekommen. Nun hat sich Warner Bros. bei „Wonder Woman 1984“ für einen neuen Weg entschieden.

Wann kommt „Wonder Woman 1984“ nach Deutschland?

Der DC-Film mit Gal Gadot in der titelgebenden Hauptrolle wird im Dezember in die Kinos kommen – aber gleichzeitig auch über den Streamingdienst HBO Max verfügbar sein. Das hat nicht nur WarnerMedia-Chef Jason Kilar (49) US-Medienberichten zufolge bestätigt, sondern auch Gal Gadot und Regisseurin Patty Jenkins (49) über ihre Social-Media-Accounts verkündet.

Patty Jenkins, die bereits den erfolgreichen ersten Teil aus dem Jahr 2017 verantwortet hat, erklärte via Twitter: „An einem bestimmten Punkt musst du dich dafür entscheiden, jede Liebe und Freude zu teilen, die du geben kannst, und das über alles andere zu stellen.“ Sie hoffe, dass der Film allen in der Weihnachtszeit „ein bisschen Freude und eine Atempause“ beschere. Zudem lobt sie die „großartigen Maßnahmen“, die Kinobetreiber ergriffen haben, um das Kinoerlebnis in der Corona-Krise sicher zu gestalten.

Eine „unglaubliche Arbeit“

Hauptdarstellerin Gal Gadot schrieb via Twitter, dass es keine leichte Entscheidung gewesen sei. Sie hätte nicht gedacht, dass der Kinostart sich so lange verzögern würde, aber Corona habe die ganze Welt erschüttert. Der Film sei für sie etwas ganz Besonderes und sie hoffe, er erfülle die Herzen der Fans mit „Freude, Hoffnung und Liebe“. Ihr ganzes Herzblut stecke darin. Auch sie macht deutlich, dass die Kinobetreiber „unglaubliche Arbeit“ leisten, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Zudem ruft sie zum Tragen einer Maske auf.

Der Parallelstart im Kino und via HBO Max am 25. Dezember gilt allerdings nur in den USA. In Deutschland ist der Streamingdienst noch nicht verfügbar. Außerdem soll der Film bei HBO Max nichts zusätzlich kosten, sondern im Abopreis inbegriffen sein. Der internationale Kinostart von „Wonder Woman 1984“ soll laut „Deadline“ auf den 16. Dezember vorgezogen werden. Neben Gal Gadot kehrt auch Chris Pine (40, „Star Trek Beyond“) zurück. Kristen Wiig (47, „Brautalarm“) wird zur Schurkin Cheetah. (Bang/KT/Spot)