15.07.2020 17:04 Uhr

Aloe Blacc kotzt sich aus: „Es ist sehr erschöpfend dabei zuzusehen!“

Aloe Blacc hat die Nase voll davon, stets die gleiche nullachtfünfzehn Popmusik in den Charts zu hören. Der "I Need a Dollar"-Sänger kritisiert die fehlende Innovation in der Musik-Industrie.

imago images / MediaPunch

„Heutzutage ist es fast so, als ob die neuen Künstler nur eine Gruppe und alle der gleiche Künstler seien, nur dass sie jede Woche einen anderen Look haben“, bemängelt er. „Ich vergleiche es mit einem sich ewig weiter verwandelndem Klecks an Monstern – es ist der gleiche Klecks und das gleiche Monster, es ändert nur jede Woche seine Form und Farbe. Es ist sehr erschöpfend, dabei zuzusehen.“

Quelle: instagram.com

„Wir sind in diesem Trend gefangen!“

Auch von den unzähligen Songs über Teenie-Herzschmerz zeigt sich der 41-Jährige genervt. „Wir sind in diesem Trend gefangen, einem sehr, sehr, sehr lange währendem Trend in der Industrie“, erklärt er gegenüber der Zeitung „Daily Star“.

„Vieles davon, was in der Schule passiert, dreht sich um Trennungen, also fokussiert sich das Musik-Business darauf. Aber die Welt besteht nicht nur aus Teenagern. Es muss Musik für alle geben.“

Der Künstler selbst ist seit vielen Jahren glücklich mit seiner Frau Maya Jupiter verheiratet, zusammen haben sie zwei Kinder. Zu Ehren ihres zehnten Hochzeitstags veröffentlichte er kürzlich die romantische Ballade „I Do“, eine Liebeserklärung an seine Frau.

„Es gibt viele Songs auf dem Markt, die sich um Liebe und Beziehungen drehen, aber sehr wenige drehen sich um ehrliche, monogame, positive Beziehungen“, stellt er fest. „Es gibt viele gebrochene Herzen, aber nichts darüber, wenn es richtig verläuft. Das war meine Chance, eine wunderschöne Geschichte zu erzählen.“ (Bang)

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