Barbara Becker einsam in den USA?

Barbara Becker einsam in den USA?
Barbara Becker einsam in den USA?

© IMAGO / Sven Simon

03.03.2021 13:20 Uhr

Barbara Becker hat über ihr Leben in den USA gesprochen. So einsam wie manche glauben, ist die Designerin nicht. Und zu tun hat sie offenbar auch reichlich.

Die zweifache Mutter und Designerin lebt seit Jahren in Miami, hat die Stadt an der US-Ostküste nach der Trennung von Ex-Mann Boris Becker zu ihrer neuen Heimat gemacht.

Becker hat treue Freundinnen

Auf die Frage, ob sie sich nicht manchmal einsam fühle, antwortete Barbara Becker jetzt im Interview mit „Bild der Frau“: „Zum Glück nicht, denn ich habe meine Freundinnen, die mich auch schon unterstützt haben, als meine Kinder klein waren. Außerdem lenke ich mich ab mit allen möglichen Projekten wie meine neue Faszien-App. Ich habe auch nach 20 Jahren Pause wieder angefangen, einmal in der Woche morgens mit anderen Frauen aus dem Beirat des Bass-Museums Golf zu spielen. Beim ersten Mal hatte ich noch meine uralten Schuhe mit den Spikes an und erntete verwunderte Blicke, denn es gab tatsächlich Leute, die noch nie solche Golf-Schuhe gesehen hatten.“

Und weiter: „Das Schöne ist, dass einige meiner Freundinnen gerade in der gleichen Lebensphase sind. Wir feiern das Leben und den Moment – so wie neulich mit einer sehr lauten Inauguration-Party bei mir zu Hause.“

Barbara Becker über Alltagsrassismus

Besonders ihre Hautfarbe habe ihr das Leben in Deutschland erschwert. Becker im Interview weiter: „Mein ganzes Leben lang. Da wird mir eine Tür vom Pförtner nicht geöffnet, mein Gepäck am Flughafen mal wieder durchsucht oder der Taxifahrer nimmt mich nicht mit. Freunde von mir, die in Berlin leben, erzählen, dass sie bespuckt und beleidigt werden. Man wird anders behandelt, das ist eine Tatsache. Dass ich heute trotzdem so leben kann, wie ich will, habe ich Menschen zu verdanken, die ihre Freiheit geopfert haben, die gekämpft haben für die Gleichberechtigung aller Menschen ohne Ansehen der Hautfarbe. Das ist mir sehr bewusst und dafür bin ich unendlich dankbar.“ (Bang)