06.10.2020 22:44 Uhr

Britney Spears soll entmündigt bleiben

Im Februars 2021 soll endgültig entschieden werden, wie es mit Britney Spears weiter geht. Vor Gericht soll geklärt werden, ob die 38-Jährige weiterhin entmündigt bleibt. Ihr langjähriger Vormund bezieht jetzt Stellung!

imago images / MediaPunch

Britney Spears befindet sich seit 13 Jahren in Vormundschaft. Ihr ehemaliger Sachverwalter und Vormund hat darauf bestanden, dass der Star dies auch weiterhin bleibt. Britney soll „nicht die Fähigkeit“ haben, eigene Entscheidungen zu treffen, so der Anwalt.

Die Vereinbarung soll in Kraft bleiben

Die „Toxic“-Sängerin hat seit ihrem Zusammenbruch im Jahr 2008 keine Kontrolle über ihre persönlichen und beruflichen Angelegenheiten. Zur Zeit wird Britney von der professionellen Vormundschaftsexpertin Jodi Montgomery bevormundet. Andrew Wallet, der sich vor seinem Rücktritt im März 2019 die Vormundschaft mit Britneys Vater teilte, betonte jetzt, dass es nach wie vor wichtig sei, dass die Vereinbarung in Kraft bleibe.

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Sie ist anfällig für „schlechte Einflüsse“

Als Begründung gibt er an, dass die 38-jährige Sängerin anfällig für „schlechte Einflüsse“ sei. In einem Gespräch mit der „Daily Mail“ erklärte er: „Es ist in Britneys Interesse, ohne die Vormundschaft zu leben, aber es geht um eine Menge Politik. Britney ist bis heute nicht in der Lage, Dokumente zu unterzeichnen und Entscheidungen für sich selbst zu treffen. Der Schutz ihres Vermögens ist sehr wichtig und dafür muss die Vormundschaft bestehen bleiben, weil sie anfällig für schlechte Einflüsse ist.“

„Free Britney“-Bewegung sorgt für Komplikationen

Der Anwalt gab außerdem zu, dass er von der Social-Media-Bewegung „Free Britney“ beunruhigt sei, da er das Gefühl habe, dass Leute die Situation zu manipulieren versuchen. Er sagte: „Diese Bewegung in den sozialen Medien hat die Dinge definitiv komplizierter gemacht. Es gibt Menschen, die im Schatten lauern und einen Plan haben. Ich kann nicht sagen, wer, aber es tut Britney nicht gut. Sie ist die Einzige, die durch all das verletzt wird. Britney ist aus gutem Grund in einer Vormundschaft, aber viele der „Free Britney“-Leute haben keine Erfahrung mit dem Gesetz.“

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Ihr Vater soll nicht wieder ihr Vormund werden

Wer demnächst als Britneys Vormund agieren könnte, ist noch nicht klar. Allerdings sagte die Sängerin dem Gericht bereits zuvor, dass sie „stark dagegen“ sei, dass ihr Vater als alleiniger Vormund zurückkehrt, nachdem er zuvor aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war. Britney wünscht sich dass wenn sie weiterhin einen Vormund braucht, es weiterhin Jodi Montgomery bleibt. Eine erste Anhörung ist für den 10. November geplant. (Bang/KT)

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