08.09.2020 12:00 Uhr

Bushido verschiebt sein Album & entschuldigt sich

Bushido hat sein kommendes Album verschoben. Das hat der Rapper gerade per Instagram verkündet. 

imago images / Horst Galuschka

Der Rapper wollte seine neue Platte „Sonny Black 2“ eigentlich am 11. September veröffentlichen. Doch nun meldete er sich via Instagram mit einer Botschaft an seine Fans und erklärte in einem Video: „Ich möchte mich von Herzen bei euch entschuldigen. Wer mich schon länger kennt, weiß, dass Alben verschieben und Zeiten nicht einhalten nicht zu mir passt.“

Album kommt nächstes Jahr

Momentan aber gäbe es keine andere Lösung: „Ich bin momentan nicht in der Position und Verfassung, das Album zu bringen.“ Das neue Datum: 2. April 2021. Derzeit muss der Musiker immer wieder vor Gericht erscheinen und gegen seinen ehemaligen Vertrauten Arafat A.-Ch. aussagen.

Im Video erklärte er: „Ich und auch meine Familie haben uns in den letzten Jahren noch nie in so einer Situation befunden wie jetzt gerade eben. Die Situation wird noch einige Zeit andauern…Wenn man – so wie ich jetzt – zweimal die Woche vor Gericht sitzt, dann ist das etwas, das einen aktuell ablenkt. Man will Promo machen, Videos drehen.“

Er möchte mit ganzem Herzen dabei sein

Und weiter: „Ich habe Bock das zu machen, was ich als Künstler auch machen kann: Mucke machen, Mucke präsentieren, in Interviews sitzen, präsent sein, aber das geht momentan nicht. Ich könnte das sicher auch irgendwie hinbekommen, aber ich wäre nicht mit ganzem Herzen bei der Sache. Ich hoffe auf Verständnis, ich bitte um Entschuldigung“, so der Künstler.

Bushido wird nach dem Prozess wieder Gas geben

„Musik ist mir immer noch sehr wichtig. Auf der anderen Seite ist aber auch der Prozess, der gerade läuft für mich und meine Familie sehr wichtig. Ich möchte mich nur darauf konzentrieren, die Sachen vor Gericht abschließen zu können. Es liegt nicht an Corona…ich möchte das Ende des Prozesses abwarten, dann möchte ich Gas geben“, versprach er seinen Fans.

Galerie

Ehemalige Geschäftspartner

Er und der 44-jährige Arafat A.-Ch., Chef eines Berliner Clans, galten über Jahre hinweg als Partner im Musikgeschäft. Laut Anklage kam es zu Straftaten, nachdem Bushido 2017 die Geschäftsbeziehungen aufgelöst hatte. Arafat A.-Ch. habe dies nicht akzeptieren wollen und von Bushido eine Millionen-Zahlung sowie die Beteiligung an dessen Musikgeschäften für 15 Jahre gefordert. (Bang/KT)

Das könnte Euch auch interessieren