Darum findet Rag ’n‘ Bone Man seine eigene Musik peinlich

Rag 'n' Bone Man findet seine eigene Musik peinlich

IMAGO / Matrix

08.02.2021 09:42 Uhr

Rag 'n' Bone Man äußert kritische Worte über seine neue Musik. Am 23. April ist es soweit und der britische Sänger bringt sein Album "Life by Misadventure" auf den Markt. Darauf wird auch eine Ballade namens "Talking to Myself" enthalten sein, über die der Künstler nun mehr Details verrät – die nicht gerade positiv ausfallen.

„Ich habe zu viel getrunken, als ich es geschrieben habe“, enthüllt er. „Weshalb ich mir selbst leid tat. Ich liebe den Song, aber wenn ich ihn mir heute anhöre, höre ich viel ‚ich, ich, ich‘. Egoistischer Sack! Ich habe meinem Label unmissverständlich klargemacht, dass sie es nicht als Single veröffentlichen sollen. Niemand braucht derzeit so viel Leid.“

„Wer ist nicht von Trennungsliedern gelangweilt?“

Der Track war als einziger Song auf der Platte von dem Ehe-Aus des Stars mit seiner Frau Beth Rouy inspiriert. Die Beziehung scheiterte nur sechs Monate, nachdem sich das Paar 2019 das Jawort gegeben hatte.

Wie der Musiker gegenüber dem „Culture“-Magazin der Zeitung „Sunday Times“ verrät, habe er ganz bewusst darauf verzichtet, Liebes- oder Herzschmerzlieder auf die Platte zu packen.

„Ich will auf Festivals sein!“

„Dann ging es in einem Raum ein wenig mit mir durch und ich schmuggelte dieses Lied hinein“, gibt er zu. „Wer ist nicht von Trennungsliedern gelangweilt? Heutzutage findet man sie überall. Wenn man wieder Gigs spielen kann, will ich nicht traurig neben einem Pianisten auf der Bühne stehen. Ich will auf Festivals sein, Hintern treten und die Leute zum Tanzen bringen.“ (Bang)