29.09.2020 11:37 Uhr

Dieter Bohlen: Das denkt er über die neue „DSDS“-Jury

Dieter Bohlen freut sich auf das Abenteuer der nächsten "Deutschland sucht den Superstar"-Staffel. Der Pop-Titan ist das einzige Jury-Mitglied, das seit der ersten Staffel dabei ist und zum festen Plan der Sendung gehört.

TVNOW / Stefan Gregorowius

Auch Staffel 18 im kommenden Jahr steht wieder unter seiner Führung, dieses Mal mit Schlagersängerin Maite Kelly, Musiker Mike Singer und „Sie liebt den DJ“-Interpret Michael Wendler an seiner Seite.

„Es war für mich ein Abenteuer““

Nun verriet er, was er persönlich von der neuen Jury hält. Im Interview mit „Promiflash“ erklärte der ehemalige Modern Talking-Star nun, dass er die anderen Jury-Mitglieder zuvor nicht persönlich kannte, bisher aber wunderbar mit allen dreien zusammenarbeiten kann.

„Es war für mich ein Abenteuer, aber da ist bisher nicht ein einziges böses Wort gefallen.“ Das wird dem Sänger gefallen, da seine letzte Jury ein paar Skandale aufwies.

„Pietro war wie ein Sohn“

Xavier Naidoo katapultierte sich durch fremdenfeindliche und verschwörungstheoretische Aussagen selbst aus der Show und wurde kurzfristig durch Florian Silbereisen ersetzt.

Auch Oana Nechiti ging nach zwei Staffeln. Pietro Lombardi, den „DSDS„-Sieger von 2011, wird Dieter allerdings an seiner Seite vermissen. „Natürlich habe ich lieber Leute in der Jury, die ich persönlich kenne. Pietro war wie ein Sohn.“

In diesem Jahr gibt es weniger Kandidaten

„DSDS“ hat nicht nur einen Schlagerstar hervorgebracht. Doch damit soll nun offenbar Schluss sein. Dieter Bohlen plant eine Gegenbewegung. Seit dem 14. September laufen die Castings auf dem Rhein an Bord der Blue Rhapsody.

Ein Abenteuer, das laut RTL-Unterhaltungschef Kai Sturm „holprig“ startete. Die Corona-Pandemie habe sich in den Casting-Anmeldezahlen durchaus bemerkbar gemacht. Für Bohlen jedoch nicht weiter tragisch, stehe für ihn die Quantität nicht im Vordergrund.

Galerie

„Wir brauchen keine neue Helene Fischer“

„Es geht darum, Kandidaten zu finden, die interessant sind.“ Mit Erfolg? Der 66-Jährige zeigte sich zufrieden: „Ich habe den schrillsten Kandidaten aller 18 Jahre gesehen – außerhalb meiner Vorstellungskraft.“ Zehn Minuten habe er Tränen gelacht.

Das Steckenpferd der diesjährigen Jury ist ganz klar deutsche Musik. Perfekte Sänger suche sie aber nicht. „Wir brauchen keine neue Helene Fischer. Wir brauchen neue Einflüsse“, sagte Bohlen. Ihn könne man nach so vielen Jahren nur noch mit Gefühl überzeugen – und eben Entertainer-Qualitäten. (Bang/KT/SpotOn)

Das könnte Euch auch interessieren