21.08.2020 22:02 Uhr

Drew Barrymore: Leiche von ihrem Opa wurde geklaut

Drew Barrymore will, dass ihre Freunde nach ihrem Tod mit ihrer Leiche eine Party feiern, auch wenn das irgendwie ein wenig absurd klingt.

imago images / VCG

Bizarr, aber wahr: Die „50 erste Dates“-Darstellerin hat einen ganz speziellen Wunsch für die Zeit unmittelbar nach ihrem Ableben. Als Inspiration dafür dient ihr die Geschichte ihres Großvaters John Barrymore.

Leiche Opa geklaut

Dessen Freunde Errol Flynn, WC Fields und Sadakichi Hartmann stahlen nach seinem Tod 1942 seine Leiche, um ein letztes Pokerspiel mit ihm zu spielen. „Und ich werde eines sagen: Ich hoffe, dass meine Freunde das gleiche für mich machen“, lacht Drew.

„Das ist die Art von Gemütsart, hinter die ich mich stelle. Stütz‘ den alten Sack einfach auf und trinke ein paar letzte Runden.”

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Sie will, dass ihre Freunde nicht Trauern

In der YouTube-Serie „Hot Ones“ erklärt die 45-Jährige den Grund hinter ihrem ungewöhnlichen Wunsch. Sie sehe ihre Lieben einfach lieber fröhlich statt traurig.

„Ich denke, dass der Tod mit so viel griesgrämiger Traurigkeit kommt und das verstehe ich. Aber wenn es okay ist, dann würde ich es bevorzugen, dass in meinem Fall jeder sehr glücklich ist und feiert und Party macht“, sagt die Schauspielerin.

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Drew während der Quarantäne

Geneinsam mit ihren Kindern hat die Schauspielerin die Quarantäne hinter sich gebracht. Die 45-Jährige beharrt darauf, dass ihre Kinder – Olive (7) und Frankie (6), die sie mit ihrem Ex Will Kopelman hat, – „wirklich gut“ mit der gegenwärtigen Situation, in der die Menschen gezwungen sind, zu Hause zu bleiben, zurechtkommen.

„Es geht ihnen wirklich gut, und meine Sache ist, wenn es ihnen gut geht, dann habe ich kein Recht, etwas anderes als gut zu sein. Die Dinge wirken sich auf seltsame Weise auf sie aus“, erklärt Drew Barrymore im Gespräch mit dem „People“-Magazin.

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Ihre Kinder haben es nicht verstanden

Trotzdem falle es ihren Mädchen schwer, ihre Freunde nicht sehen zu können oder keine Spielverabredungen ausmachen zu können. Sie fügte hinzu: „Das waren eine Menge Dialoge und Gespräche über Wochen hinweg: ‚Kann ich irgendwann eine Geburtstagsfeier feiern?‘ Es ist die Unfähigkeit, andere Kinder und Spielverabredungen zu sehen – das sind schwierigere Gespräche als einige der größeren Stücke, daher bin ich bescheiden und erstaunt und dankbar, dass sie so gut damit umgehen.”