Fatboy Slim ist stolz auf sein Sexspielzeug: „Dildo wurde nach mir benannt“

Fatboy Slim ist stolz: "Ein Dildo wurde nach mir benannt"

imago images / Matrix

22.12.2020 17:24 Uhr

Fatboy Slim bezeichnet ein nach ihm benanntes Sexspielzeug als den größten Triumph seiner Karriere. Der 57-jährige DJ findet es großartig, dass ein Hersteller von Vibratoren und Fetisch-Ausrüstung einen Dildo nach ihm benannt hat.

Das Spielzeug mit dem Namen „Fatboy Thin“ ist eine klare Anspielung auf den britischen Musiker, der das Ganze als große Ehre empfindet. Im Podcast „Celebs And The Average Joe“ erklärt er: „Ich glaube, das erste Mal wusste ich, dass ich es geschafft habe, als ich einen unserer Songs in der Jukebox im Queen Vic [fiktionaler Pub in der britischen Erfolgs-Soap ‚EastEnders‘] hörte.“

„Ein Dildo wurde nach mir benannt“

Und weiter: „Das ist immer ein großer Moment im Leben eines Musikers: ‚Oh, wir sind jetzt Teil des Mobiliars.‘ Und dann, das ist immer noch mein größter Triumph und die größte Ehre in meinem Leben, wurde ein Dildo nach mir benannt. Man nennt ihn Fatboy Thin.”

Derweil will die zehnjährige Tochter des DJ-Veteranen in die Fußstapfen ihres Vaters treten. Fatboy Slim erzählt weiter: „Sie ist damit aufgewachsen, dass ihre Mutter und ich im Showbiz sind. Ich kann sie also nicht anlügen und ihr sagen, dass es kein spaßiges und interessantes Leben ist. Sie hat noch eine Menge Zeit, um Kind zu sein, aber natürlich ermutige ich sie – es ist der beste Job der Welt.”

Er will in Ruhe „grau, fett und glatzköpfig“ werden

Fatboy Slim will seine Musik nicht den modernen Trends anpassen. Der ‚Praise You‘-Hitmacher macht einfach Songs, die er selbst mag. Was gerade Mode ist oder sich gut verkaufen würde, kann ihm da gestohlen bleiben – zum Leidwesen seines 18-jährigen Sohnes Woody.

Dieser würde es nämlich gerne sehen, dass sein Vater Musik à la Stormzy, Skepta und Co. macht. „Mein Sohn steht total auf Grime und Drum and Bass, aber ich sage ‚Okay, das ist nicht das, was ich mache.‘ Mein Sohn meint ‚Dad, wieso spielst du nicht mehr Drum and Bass?’“, berichtet der 57-Jährige.

„Mit Mitte 20 ist die Karriere vorbei“

Trotzdem lasse er sich nicht davon beirren. „Ich antworte ‚Weil ich es nicht wirklich mag und ich würde keinen guten Job machen’“, sagt er der ‚Wired‘-Kolumne der Zeitung ‚Daily Star‘. Obwohl der Produzent kürzlich noch erklärte, sich im Klaren darüber zu sein, dass seine Musikkarriere ein Ablaufdatum habe, sieht er die Sache inzwischen ein wenig lockerer.

Schließlich performe er als DJ sowieso im Dunklen und müsse nicht unbedingt präsentabel aussehen. „Wenn du in einer Boyband bist, ist deine Karriere vorbei, wenn du Mitte 20 bist. Sobald du raus in die Dunkelheit gehst, kann dich niemand wirklich sehen. Also kannst du so grau, fett und glatzköpfig werden, wie du willst“, scherzt er. (Bang)