Goldie Hawn: Ein Oscar rettet nicht vor Depressionen

Goldie Hawn: Ein Oscar rettet nicht vor Depressionen
Goldie Hawn: Ein Oscar rettet nicht vor Depressionen

IMAGO / Starface

12.05.2021 08:16 Uhr

Goldie Hawn kämpfte auf dem Höhepunkt ihrer Karriere gegen Depressionen.

Die 75-jährige Schauspielerin wurde berühmt, nachdem sie 1969 für ihre Rolle in dem Film „Die Kaktusblüte“ den Oscar und den Golden Globe Award als beste Nebendarstellerin erhalten hatte.

Nicht immer glücklich

Aber ganz so glamourös wie es den Anschein machte, war diese Zeit damals scheinbar gar nicht. Goldie Hawn hat jetzt eingeräumt, dass die Zeit in ihrem Leben nicht die Glücklichste war, da sie hinter den Kulissen mit ihrer psychischen Gesundheit zu kämpfen hatte.

Sie sagte jetzt während eines Auftritts bei „Good Morning Britain“: „Als ich jung war, fühlte ich mich deprimiert. Ich war 21 und ich stieg zum Erfolg auf. Ich weiß, es klingt schrecklich, aber es ist eine sehr, sehr schwierige Sache. Das wollte ich nicht unbedingt. Jetzt war ich sehr deprimiert. Und ich hatte viele dieser Themen, bei denen ich nicht einmal in der Öffentlichkeit nach draußen gehen konnte. Das habe ich durchgearbeitet. Ich ging zum Arzt. Ich ging zu einem Psychologen.“

Goldie Hawn ist auf dem Boden geblieben

Die Schauspielerin landete ihre ersten Rollen, nachdem sie 1966 nach Kalifornien gezogen war, um eine Tanzkarriere zu verfolgen, und von dort aus schossen die Dinge in die Höhe, obwohl Goldie nicht die Absicht hatte, ein Star zu werden. Sie fügte hinzu: „Leider wollte ich keine große Sache sein. Ich wollte nach Hause. Ich hatte keinen Größenwahn auf keiner Ebene, ich war extrem realistisch. Das Problem war, dass ich Tänzerin war, und dann haben sich die Dinge geändert.“ (Bang)