Jared Leto: „Ich habe wohl einen Hang zum Masochismus“

Jared Leto: "Ich habe wohl einen Hang zum Masochismus"
Jared Leto: "Ich habe wohl einen Hang zum Masochismus"

© 2021 Warner Bros. Entertainment Inc.

31.01.2021 19:00 Uhr

Jared Leto neigt zum Masochismus. Für seinen neuen Film "The Little Things" gab er mal wieder alles.

Der Thirty Seconds to Mars-Star hat sich für seinen neuen Film „The Little Things“ stark äußerlich verändert. Doch für den Schauspieler gehört das dazu. Im Interview mit ‘Bams’ erklärte der 49-Jährige jetzt: „Ich habe wohl einen Hang zum Masochismus. Es war mir wichtig, dass wir einen einzigartigen Charakter kreieren. Nicht jeder Teil meines Jobs ist Spaß. Es ist okay, für gute Arbeit zu leiden.“

Jared Leto: "Ich habe wohl einen Hang zum Masochismus"

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„Hollywood ist nicht gut für die Seele“

Für den Film futterte er sich extra einen Bauch an. Jared Leto: „Der war schon echt. Aber danach habe ich wieder sehr gesund gegessen. Ich achte auf meine Fitness und mein Gewicht.“ Trotzdem müsse er sich von Hollywood regelmäßig Auszeiten nehmen, so Leto weiter: „Wenn du kreativ bist, kostet dich das sehr viel Kraft, physisch und psychisch. Ab und zu ist es empfehlenswert, sich einfach mal von der Welt abzukapseln, in einen Wald oder in die Wüste zu verschwinden.“

Und weiter sagte er: „Das ist wie eine Heilwasser-Behandlung. Du kommst gestärkt aus dieser Isolation heraus. Je älter ich werde, desto mehr liebe ich diese Solo-Touren. Hollywood ist nicht gut für die Seele. Diese Industrie kann dich schnell mit Haut und Haaren auffressen.“

Mehr Frauen in der Musik

Übrigens: In einem Interview mit dem ‘Daily Telegraph’ hatte Leto einmal erklärt, dass die Musikbranche noch immer viel zu sehr von Männern dominiert wird. Sowohl auf als auch hinter der Bühne und in Produzenten-Büros will der Sänger jedoch endlich mehr Frauen sehen.

Leto: „Ich würde sagen, es ist eine selbstsüchtige Sache, weil ich realisiert habe, dass die halbe Bevölkerung der Welt wahrscheinlich eine unverhältnismäßige Menge an Talent hat. Ich bin mit einer alleinerziehenden Mutter aufgewachsen, die sehr hart gearbeitet hat. Sie hat sich durch das College und die Krankenpflegeschule gekämpft. Ich erkenne den Wert von Menschen. Und es müssen definitiv mehr Frauen auf Tour gehen.“

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Darum geht’s in „The Little Things“

Die Oscar-Preisträger Denzel Washington („Training Day“, „Glory“), Rami Malek („Bohemian Rhapsody“) und Jared Leto („Dallas Buyers Club“) sind in dem Thriller „The Little Things“ in den Hauptrollen zu sehen. Regie führte John Lee Hancock („Blind Side – Die große Chance“, „Saving Mr. Banks“, „The Founder“) nach einem von ihm selbst verfassten Originaldrehbuch.

Eigentlich sollte Joe „Deke“ Deacon (Washington), der Deputy Sheriff von Kern County, auf einer Routinemission in Los Angeles nur ein paar Beweise überprüfen. Doch stattdessen wird er in die Suche nach einem Serienmörder verwickelt, der die Stadt terrorisiert. Der leitende Ermittler des L.A. Sheriff Department, Sergeant Jim Baxter (Malek), ist von Dekes polizeilichen Instinkten beeindruckt und nimmt – inoffiziell – seine Hilfe in Anspruch. Doch während die beiden Cops dem Mörder auf der Spur sind, kommen immer mehr Geheimnisse aus Dekes Vergangenheit ans Tageslicht – Geheimnisse, die so verstörend sind, dass sie mehr als nur Baxters Fall bedrohen könnten.
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Ein deutscher Kinostart von „The Little Things“ ist angesichts der Pandemie noch nicht klar.