Katie Price: „Letztes Jahr wollte ich Selbstmord begehen“

Katie Price plante Selbstmord - aber Kinder hielten sie ab
Katie Price plante Selbstmord - aber Kinder hielten sie ab

IMAGO / Matrix

15.03.2021 14:51 Uhr

Katie Price glaubt, dass ihre Kinder dafür verantwortlich sind, dass sie am Leben bleibt. Der 42-Jährige enthüllt Schockierendes: sie dachte zeitweise an Selbstmord!

Doch Katie Prices Kinder hätten sie davon abgehalten und gerettet. Harvey (18), Junior (16), Princess (14), Jett (7) und Bunny (6) seien der Grund, dass sie noch am Leben ist.

„Meine Kinder haben mein Leben gerettet“

„Ich kann mir nicht vorstellen, keine Mutter zu sein – das ist es, wofür ich lebe. Meine Kinder haben im Grunde mein Leben gerettet, um ehrlich zu sein. Ich wäre nicht hier, wenn sie nicht wären” so das TV-Gesicht.

„Letztes Jahr wollte ich Selbstmord begehen. Doch der Grund, warum ich es nicht tat, war, dass ich jedes Mal, wenn ich nah dran war, an die Gesichter meiner Kinder denken musste. Das hat mich davon abgehalten. Ich stellte mir ihre Gesichter vor, wie sie sagten ‚keine Mama‘ und ich stellte mir vor, wie sie weinen würden, wenn ich nicht mehr für sie da wäre.”

„Mein schlimmster Albtraum“

Sie stellt klar: “Wenn ich meine Kinder nicht hätte, wäre ich nicht hier.” Price würde sich besonders um Sohn Harvey Sorgen machen, er ist seit seiner Geburt autistisch und sehbehindert. Außerdem leidet Harvey an der seltenen genetischen Krankheit Prader-Willi-Syndrom und ist stark übergewichtig. Sie erzählt der Zeitung ‘The Sun’: „Harvey wüsste nicht, was er ohne mich machen sollte – es wäre mein schlimmster Albtraum.“

Erst kürzlich hatte die 42-Jährige in der TV-Show „Nolan Live“ verraten, dass sie wegen ihrer labilen psychischen Gesundheit nicht mehr leben wollte. „Ich bin nur menschlich, ich bin stark. Aber du kannst alles nur zu einem gewissen Punkt ertragen und ich hätte mich entweder umbringen können oder Hilfe bekommen können.“

„Es ist fürchterlich, zu sehen was meine Mama durchmacht“

Grund für ihren mentalen Stress ist unter anderem der geschwächte Gesundheitszustand ihrer Mutter Amy, die an einer Lungenkrankheit leidet und deshalb nicht mehr lange zu leben hat. „Es ist fürchterlich, zu sehen, wie meine Mama das durchmacht, weil sie normalerweise so aktiv ist. Es ist grausam“, offenbart das frühere Glamour-Model.

Das ist aber noch nicht alles: Auch der Hate im Netz gegen ihren Sohn Harvey setzte der mehrfachen Mutter zu. Nun fordert Price von den bösartigen Online-Trollen, dass sie damit aufhören, ihren Sohn anzugreifen. Die 42-Jährige enthüllte, dass sie ihren 18-jährigen Sohn – der seit seiner Geburt autistisch, sehbehindert und am Prader-Willi-Syndrom leidet, einer seltenen genetischen Krankheit – vor dem Online-Mobbing beschützen möchte.

Sie will ihren Sohn beschützen

Gegenüber dem „All About Autism“-Podcast erklärte sie: „Das muss aufhören. Das passiert nicht nur Harvey, das passiert allen anderen. Egal, ob man ein Abgeordneter, ein Arzt, homosexuell oder heterosexuell ist, ob es um deine ethnische Zugehörigkeit geht – die Leute mobben und es gerät außer Kontrolle. Deshalb mache ich mit Harveys Gesetz weiter, um Online-Missbrauch zu einer kriminellen Straftat zu machen.“

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

Für Kinder und Jugendliche steht auch die Nummer gegen Kummer von Montag bis Samstag jeweils von 14 bis 20 Uhr zur Verfügung – die Nummer lautet 116 111.