01.10.2020 09:00 Uhr

Kylie Minogue: Diese eine Sache bereut sie noch heute

Kylie Minogue wünscht sich, dass sie früher offener ihre Meinung gesagt hätte. Die Popkünstlerin befindet sich bereits seit den 1980er-Jahren im Rampenlicht.

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Doch erst nach vielen Jahren habe sie realisiert, wie wichtig es sei, ihre Plattform dazu zu benutzen, um über sozialpolitische Themen zu sprechen. „Ich wünsche mir oft, ich hätte Sachen anders gemacht. ‚Ich hätte es besser machen können, wieso sah ich nicht, was passierte'“, schildert die 52-Jährige.

Kylie Minogue hat sich verändert

„Als Perfektionistin gibt es einige Bereiche, in denen es in alle Richtungen gehen kann, wenn ich unentschlossen bin.“ In den letzten fünf bis zehn Jahren habe sich bei ihr innerlich viel verändert.

„Ich lasse Dinge nicht gleiten… Ich hatte schon immer die diese Vorstellung, aber ich habe nicht immer offen darüber geredet“, zeigt sie sich reuevoll. Im Gespräch mit dem „Table Manners“-Podcast zieht Kylie den Hut vor der jüngeren Generation an Musikerinnen, die keine Scheu hat, gegen Ungerechtigkeit zu protestierten.

Beeindruckt von der neuen Generation

„Es wirkt so, als hätten die jungen Mädchen heute stärkere Stimmen. Und das ist unglaublich“, sagt die „Say Something“-Interpretin beeindruckt.

Kylie Minogue überrascht aber noch mit einem weiteren Geständnis: Sie will nicht mehr in ihre Heimat Australien zurückkehren. Die Sängerin lebt seit fast 30 Jahren in London – sie hat sich in der britischen Hauptstadt also ihren Lebensmittelpunkt aufgebaut.

Ist ihr Freund schuld?

Obwohl die meisten ihrer engen Familienangehörigen immer noch in Down Under leben, hat Kylie Minogue nicht vor, sich in Zukunft wieder dort niederzulassen.

Ein Grund ist sicher auch, dass ihr Freund Paul Solomons auch in der Weltmetropole lebt. „[Paul] ist ein Waliser. Aber er ist seit fast 20 Jahren in London. Es wird einfach keine australische Heimat geben. Ich habe einen britischen und einen australischen Reisepass. Ich glaube, einige Leute vergessen, dass ich Australierin bin“, erzählt die Musikerin in Jessie Wares Podcast „Table Manners“.

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Kylioe Minogue als Gärtnerin

Inmitten der Coronavirus-Pandemie hat sich Minogue übrigens sehr viel in ihrem Garten aufgehalten und hat ihr eigenes Gemüse angebaut – so ganz hat das dann aber am Ende doch nicht geklappt.

„Ich habe ein paar Tomaten bekommen und es scheint natürlich so, dass man an dieser Front nicht versagen kann. Es gab Zucchini und Bohnen – es waren nur die kleinen Dinge. Ich bin ganz schön in die Sache hineingeraten und dann hat, glaube ich, ein Eichhörnchen alles angegriffen und das war’s dann“, erzählt sie über ihren gescheiterten Versuch. (Bang/KT)

(DA)

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