13.10.2020 18:00 Uhr

Kylie Minogue hatte einen Nervenzusammenbruch!

Kylie Minogue war während der Arbeit an ihrem neuen Album nervlich am Ende. Sie klagt über einen Nervenzusammenbruch, den sie aufgrund des Corona-Lockdowns erlitt.

imago images / Future Image

Die 52-jährige Sängerin Kylie Minogue nutzte die Corona-Quarantäne, um die Aufnahmen für ihre Platte „Disco“ in ihrem Londoner Zuhause fertigzustellen, das am 6. November erscheinen wird. Der Prozess hat Kylie innerlich ausgelaugt, wie sie jetzt gegenüber der „Music Week“ berichtet.

 

Der Lockdown war die Hölle

„Ich habe jeden Tag in Hochgeschwindigkeit gearbeitet und verschiedene Songschreiber, Produzenten und Terminpläne jongliert und versucht, vorbereitet zu sein – es hat mich wirklich geschlaucht“, gesteht die gebürtige Australierin. „Ich hatte einen leichten Nervenzusammenbruch. Das klingt wahrscheinlich ein wenig dramatisch, aber mir wurde klar, dass ich eine solche Geschwindigkeit draufhatte, weil ich es unbedingt fertigstellen wollte.“

Quelle: instagram.com

Sie schaffte es trotzdem

Die „Magic“-Sängerin schaffte es trotz ihres Zusammenbruchs, alle Aufnahmen fertig zu stellen. „Wir haben unser bestes gegeben und alle Bemühungen in diese Aufnahmen investiert“, erklärt sie gegenüber „Music Week“. Aufgrund der Quarantäne sei die Arbeit an dem Album eine „komplett andere Erfahrung“ gewesen. „Im Studio schließen sich die Türen, und du hast keine Ahnung, wie spät es ist und plötzlich ist es 19 Uhr, ohne dass du auf dein Handy geschaut hast“, erzählt Kylie. „Aber es war Lockdown und ich war alleine hier, es war wirklich sehr intensiv. Am Ende bin ich an einem Punkt angelangt da war ich wirklich total erschöpft.“

Quelle: instagram.com

Kylie hat sich verändert

Die 52-Jährige hat sich in den letzten Jahren vor allem innerlich viel verändert. „Ich wünsche mir oft, ich hätte Sachen anders gemacht. ‚Ich hätte es besser machen können, wieso sah ich nicht, was passierte’“, schildert Kylie. „Als Perfektionistin gibt es einige Bereiche, in denen es in alle Richtungen gehen kann, wenn ich unentschlossen bin.“ In den letzten fünf bis zehn Jahren hat sie eine erstaunliche Verwandlung hingelegt. „Ich lasse Dinge nicht gleiten… Ich hatte schon immer die diese Vorstellung, aber ich habe nicht immer offen darüber geredet“, zeigt sie sich reuevoll. Im Gespräch mit dem „Table Manners“-Podcast zieht Kylie den Hut vor der jüngeren Generation an Musikerinnen, die keine Scheu hat, gegen Ungerechtigkeit zu protestierten.
(bang/kut)

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