18.09.2020 20:21 Uhr

Lady Gaga musste Quarantäne mit ihren Angestellten verbringen

Lady Gaga verbrachte den Lockdown mit ein paar ihrer jungen weiblichen Angestellten. Die 34-jährig Sängerin machte sich Sorgen um ihre Mitarbeiter, deren beengte Lebensbedingungen sie stärker dem Risiko aussetzen, sich mit dem Coronavirus zu infizieren.

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Deshalb hat sie Anfang März eine kleine Gruppe von ihnen mit in ihr Haus in die Hollywood Hills genommen. „Jemand würde Lebensmittel einkaufen gehen, der Rest von uns würde das Gemüse putzen, dann würde jemand kochen“, so Lady Gaga.

Lady Gaga: „Ich führe mein Team wie eine Familie“

Wenn sie nicht arbeiteten, verbrachten die Musikerin und ihre Gäste viel Zeit damit, tiefe Gespräche zu führen, zu beten und Brettspiele zu spielen.

Dem „Billboard“-Magazin fügte Lady Gaga hinzu: „Ich führe mein Team wie eine Familie. Ich führe es nicht wie Angestellte.” Gaga äußert sich auch zu den Maskenverweigerern – sie halte es schlicht für „wirklich falsch“ und finde es respektlos gegenüber Mitarbeitern im Gesundheitswesen, die während der Pandemie an vorderster Front gearbeitet haben.

Mahnende Worte

„Es ist wirklich falsch, wenn wir sagen: ‚Ich fühle mich [mit dem Tragen einer Maske] unwohl, weil ich nicht atmen kann.‘ Mach mal halblang. Zeigen Sie etwas Respekt vor den Menschen, die für uns da sind, wenn wir den Notruf wählen.“

Auch insgesamt ist Lady Gaga für ihre offenen Worte bekannt. So soll sie während der Arbeit an ihrem aktuellen Album „Chromatica“ „Kette geraucht und geheult haben“. Die Sängerin hat erst vor kurzem ihre „Gaga Radio“-Radiosendung auf Apple Music veröffentlicht. Dabei gibt sie tiefe Einblicke in den Entstehungsprozess.

Verheult und Ketterauchend

In der ersten Episode, die am Freitag (7. August) zu hören sein wird, sprach Lady Gaga mit dem Produzenten BloodPop über den „emotionalen Exorzismus“, den sie während der Arbeiten an der Platte durchmachte.

Die 34-jährige Gaga enthüllte: „Mit diesem Album fühlte ich eine mentale, emotionale Befreiung, bei der ich mir irgendwie ‚tschüss‘ dachte. So etwas wie ich liebe dich und mach es gut und alles, was ich dir gegeben habe, all die Musik, der ganze Sound, alles, was ich in dir gelassen habe, ich will, dass du dich in die Welt begibst und nie mehr an mich herankommst.“

Galerie

Ein Befreiungsschlag

Der Produzent BloodPop antwortete: „Genau. Es war definitiv wie ein Exorzismus.“ Woraufhin die „Sour Candy“-Interpretin verriet: „Ich starrte in den Himmel und war am Kette rauchen und am Heulen.” (Bang/KT)

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