12.08.2020 09:57 Uhr

Lady Gaga nimmt Medikamente gegen ihre Psychosen

Lady Gaga nimmt Medikamente gegen ihre Psychosen. Die Sängerin hat zugegeben, dass sie mit Medikamenten gegen ihre psychischen Probleme ankämpft.

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Wegen der wiederkehrenden Psychose habe sie sogar medizinische Hilfe aufsuchen müssen und darüber spricht sie jetzt ganz offen und ehrlich.

Sie kann nicht kontrollieren, was ihr Gehirn macht

Im Interview mit „Apple Musics Beats 1“ erklärte sie jetzt: „Ich habe für ‚Chromatica‘ einen Song namens ‚911‘ geschrieben, in dem es um ein Medikament geht. Ich muss Psychopharmaka nehmen, weil ich nicht immer kontrollieren kann, was mein Gehirn tut.“

Ihr Medikament helfe bei schizophrenen Psychosen: „Ich weiß, dass ich psychische Probleme habe und dass sie mich manchmal als Mensch funktionsunfähig machen können.“

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Vergewaltigung mit 19

Schon einmal hatte sie im Interview mit „Elle“ offenbart: „Als ich 19 Jahre alt war, wurde ich mehrfach vergewaltigt. Ich habe dadurch eine posttraumatische Belastungsstörung und chronische Schmerzen.“

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Öffentliche Dankesrede

Bei der Vergabe des „Patron Awards“ vor einigen Jahren hatte Gaga in ihrer Dankesrede von ihrer eigenen „psychischen Krise“ erzählt und erklärt, sie wünsche sich, es gäbe ein besseres System, das ihr und anderen Künstlern helfe, sich „bestärkt“ zu fühlen.

Gaga sagte: „Ich begann, festzustellen, dass ich in den leeren Raum starrte und sekunden- oder minutenlange Blackouts hatte. Ich sah Bilder von Dingen, die mir Angst bereiteten, Erlebnisse, die viele Jahre in meinem Gehirn vergraben waren, unter der Aufschrift ‚Ich kümmere mich später darum‘, weil mein Hirn mich beschützte, wie uns die Wissenschaft lehrt.“

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Sie bekam chronische Schmerzen

In ihrer Dankesrede erzählt sie weiter: „Dies waren Symptome der Abgrenzung und einer posttraumatischen Belastungsstörung und ich hatte kein Team, das mir psychische Unterstützung bieten konnte. [Meine Kämpfe] wurden später zu physischem chronischem Schmerz, Fibromyalgie, Panikattacken, akuten Trauma-Reaktionen und hemmenden psychischen Spiralen, zu denen Suizididealisierung und masochistisches Verhalten zählten.“

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