Lindsay Lohan singt wieder, ABER …

Lindsay Lohan singt wieder: Das ist ihre neue Single
Lindsay Lohan singt wieder: Das ist ihre neue Single

IMAGO / agefotostock

29.03.2021 17:01 Uhr

Lindsay Lohan ist dem NFT-Markt mit ihrer neuen Single "Lullaby" beigetreten. Die 34-jährige Sängerin teilte einen Teaser des Songs am Wochenende über ihre Social Media-Plattform, den sie über die digitale "FansForever"-Plattform auf den Markt brachte.

Lindsay Lohan erklärte ihren 8.7 Millionen Followern über ihren Account auf Instagram: „Ich bin dabei, in den nächsten Stunden meine neue Single “Lullaby” als eine #NFT über fansforever.io herauszubringen, das ist ein Teil des Anfangs, mit dem Geschichte geschrieben wird!“

„Es ist nur eine Frage der Zeit!“

Die „Girls Club – Vorsicht bissig!“-Darstellerin hatte bereits zuvor vorausgesagt, dass die NFTs, die ein riesiger Markt innerhalb der Blockchain sind, mit welcher einzigartige kryptografische Tokens verkauft werden können, schon bald für Aufsehen in „Hollywood und außerhalb“ sorgen werden.

In einem Interview mit „Forbes“ hatte die Sängerin enthüllt: „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis alle in Hollywood und außerhalb dabei mitmachen. Vielleicht werden wir die Tokenisierung von Filmen miterleben und wie Künstler für ihre Filme, Musik und Kunst bezahlt werden. Ich sehe eine Zukunft, in der Krypto, NFTs und Blockchain die Norm sein werden, anstatt die Ausnahme zu sein.”

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Auf 365.000 Dollar verklagt

Das Geld könnte Lindsay eventuell gut gebrauchen, denn sie wurde erst kürzlich von einem Verlag wegen Vertragsbruch auf 365 000 Dollar verklagt. Wie „TMZ“ berichtet, steht der Schauspielerin eine Klage im sechsstelligen Bereich ins Haus. Konkret geht es um ihre nicht-geschriebene Autobiografie.

Obwohl sie inzwischen über drei Jahre Zeit hatte das Lebenswerk zu Papier zu bringen, will der Verlag noch keine Seite gesehen haben. Stattdessen beschäftigte sich der Star mit etlichen anderen Projekten wie dem Launch ihrer eigenen Firma, ihrer eigenen App, der Eröffnung ihrer Klubs und vielen mehr.

Ein endloses Drama seit 2014

Wie es heißt, unterschrieb sie im März 2014 einen Vertrag mit dem Verlag HarperCollins, um ein Buch zu schreiben. Laut den Gerichtsdokumenten hätte man sich darauf geeinigt, dass das Werk bis Mai 2015 fertiggestellt wird. Nachdem diese erste Frist verstrichen war, wurde das Fälligkeitsdatum um weitere zehn Monate auf März 2017 verschoben. Zudem erhielt der Star einen Vorschuss in Höhe von 365.000 Dollar auf künftige Tantiemen ausgezahlt.

Lindsay Lohan hielt sich allerdings erneut nicht an die Vereinbarung. Der Verlag hatte daraufhin die Faxen dicke. Der Schauspielerin wurde laut der Aussage von HarperCollins im September 2018 mitgeteilt, dass der Vertrag nichtig sei und sie das Geld zurückzuzahlen hätte.

Es geht um bis zu 500 000 Dollar

Man kann es sich schon denken, wie es weiterging. Genau wie auf das Buch wartet der Verlag jetzt wiederum bisher vergeblich auf das Geld. Um nicht auf dem Minus sitzen zu bleiben, zehrt der Verlag den ehemaligen Kinderstar aus „Ein Zwilling kommt selten allein“ jetzt vor den Richter. HarperCollins klagt auf 365 Dollar plus Aufwandsentschädigung und Anwaltskosten. Lindsay Lohan kann sich also gut und gerne auf Kosten in der Höhe von einer halben Millionen US-Dollar gefasst machen.

Eine richtig dumme Aktion von der Schauspielerin. Denn um mal ganz ehrlich zu sein, wie schwer kann es sein, zusammen mit einem Ghost-Writer ein Buch über ihr Leben von vielleicht 300 bis 400 Seiten zu schreiben? Alles was sie hätte machen müssen, war es einen Schriftsteller zu finden, sich für ein paar Wochen zu langen Gesprächen mit ihm zu treffen und ihn dann die Arbeit des Schreibens machen zu lassen. Man fragt sich jetzt natürlich, ob der abgehalfterte Star überhaupt noch über ein solches Vermögen verfügt oder ihr Geld bereits komplett für ihren schrägen Lifestyle draufgegangen ist?

Rein karriere- und damit geldtechnisch lief 2019 für die Skandalnudel erstaunlich gut. Sie betrieb zwei Klubs in Griechenland (Alimos und Athen), hatte mit „Lindsay Lohans Beach Club“ ihre eigene Reality-Show und war als Jurorin bei „The Masked Singer Australia“ zu sehen. (Bang/KT)