04.10.2020 09:55 Uhr

Mabel wohnt jetzt wieder in ihrem alten Kinderzimmer

Mabel ist aus Angst vor dem Lockdown zurück zu ihren Eltern gezogen. Somit erging es ihr wie vielen anderen jungen Menschen auf der Welt auch.

imago images / Matrix

Vor einem Jahr erst hatte Sängerin Mabel ihr Debütalbum „High Expectations“ herausgebracht. Was danach folgte, war die Corona-Krise und der darauffolgende Lockdown.

Zurück zu den Eltern

Deswegen fasste Mabel den Entschluss, wieder zurück zu ihren Eltern zu ziehen, um ihren Ängsten zu entkommen. Dazu erklärte sie jetzt dem „GQ“-Magazine:

„Ich dachte, dass es sonst zu hart sein würde, wenn ich eh schon Probleme mit meiner mentalen Gesundheit habe. Als ich jünger war, dachte ich, wenn ich einen Freund habe oder (…) ein Nummer-eins-Album, dann würden meine Angstzustände weggehen, aber das ist, wer ich bin und ich liebe mich dafür. Ich hatte diese Fehleinschätzung, dass Selbstbewusstsein bedeutet, die Person zu werden, die ich sein möchte. Jetzt weiß ich, dass Selbstbewusstsein bedeutet, dass man zu 100 Prozent damit zufrieden ist, wer man ist.“

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Positiver Einfluss

Beruflich habe die Krise aber einen positiven Einfluss auf ihr Leben gehabt, wie Mabel schon vor einer Zeit in einem „Welt“-Interview erklärte: „In den nächsten Wochen war bei mir erst mal keine Tournee geplant. Insofern ist bei mir persönlich der Druck in dem Bereich nicht so groß wie bei anderen. Wir Musiker müssen gerade ganz neu nachdenken, wie wir künftig arbeiten. Und wie wir in der nächsten Zeit als Performer bestehen können. Diese Pandemie hat bereits jetzt die Art, wie ich Musik komponiere, verändert.“

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Sie ist jetzt fokussierter

Darauf angesprochen erläuterte die Musikerin: „Ich bin viel fokussierter, in der gegenwärtigen Situation bewusster als das vor Corona der Fall war. Ich muss autarker, unabhängiger von anderen sein als früher. Gewöhnlich schreibe ich meine Musik im Verbund mit anderen Musikern, man trifft sich, ist zusammen in einem Raum – das hat sich komplett geändert. Das kann ich zurzeit nicht mehr so machen.“

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