12.11.2020 11:35 Uhr

Mandy Capristo: Das sagt sie zu möglicher Monrose-Reunion

Mandy Capristo hält eine Monrose-Reunion in nächster Zeit offenbar für unwahrscheinlich. Es war das Jahr 2006, als die Girlgroup aus Mandy und ihren Kolleginnen Bahar Kizil und Senna Gammour Pop-Geschichte schrieb und zu einer der gefragtesten deutschen Bands wurde.

Fotos: imago images / Future Image & imago images / POP-EYE

Mehrere Jahre lang standen Monrose gemeinsam auf der Bühne und brachten gemeinsam Hits heraus. 2011 trennte sich die Band und was zunächst wie eine einvernehmliche Entscheidung erschein, sorgte später für Gerede.

Mandy fordert Aussprache vor Reunion

Sängerin Senna gab in Interviews unterschwellig Band-Kollegin Mandy die Schuld, die seit dem Aus der Band eine mehr oder weniger erfolgreiche Solo-Karriere führt. Mandy sieht das aber anders und hat eine klare Meinung zu einer möglichen Reunion.

Im Gespräch mit „Liedergut – Music made in Germany“ antwortete die Sängerin nun zur Frage nach einer möglichen Wiedervereinigung der Girlgroup: „Ich glaube, bevor man über ein Comeback nachdenkt, muss man erst mal irgendwie schauen, dass man sich menschlich versteht. Es ist wichtig, dass man sich ausspricht.“

Können Monrose die Konflikte beilegen?

Anscheinend ist das in den Jahren seit der Band-Trennung nicht geschehen und die beiden Musikerinnen müssen ihre Konflikte erst noch beilegen. Auf eine mögliche Monrose-Reunion müssen die Fans also wohl noch ein klein wenig warten.

Unterdessen erklärte Senna erst kürzlich, dass sie wegen Mandy von einer Solokarriere absah. Sie habe nach dem Aus von Monrose eine schwere Zeit durchlebt. „Von einem Tag auf den anderen hat mein Handy nicht mehr geklingelt – ich war nicht mehr interessant“, enthüllt sie im Interview mit dem „Wie geht’s uns denn heute?“-Podcast.

„Wie soll ich das denn schaffen?“

Anstatt weiter verbissen an einer Solo-Musikkarriere zu arbeiten gönnte sich die 40-Jährige eine Auszeit. „Ich habe dann meiner Seele was Gutes getan und bin mit meiner Familie verreist und so weiter, habe mich um mein Beziehungsleben gekümmert“, berichtet sie.

Dass sogar ihre Kollegin keine großen Erfolge mit ihrem Album feiern konnte, „obwohl so viele Türen offen standen“, habe sie ziemlich entmutigt. „Ich habe gedacht, wenn die das nicht schafft, wie soll ich das denn schaffen?“, offenbart Senna.

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Auf der Spiegel-Bestsellerliste

Auch wenn sich die Frankfurterin nach Monrose gegen eine eine Musikkariere entschied, hatte jedoch immer wieder Auftritte in diversen TV-Formaten wie „Promi Shopping Queen“ oder auch „Wild Girls – Auf High Heels durch Afrika“.

Auch insgesamt probierte sich Senna in vielen verschiedenen Bereichen und schrieb mit „In dein Gesicht – Erfolg ist die beste Rache“ ein Buch, das es sogar bis auf den zweiten Platz der Spiegel-Bestsellerliste schaffte. (Bang/KT)