23.09.2020 12:32 Uhr

Mandy Capristo erklärt den Grund für ihr geflopptes Comeback

Mandy Grace Capristo weiß, warum ihr Comeback als Grace schieflief. Die 30-Jährige konnte in den 2000er-Jahren große Erfolge mit ihrer "Popstars"-Girlgroup Monrose erzielen, irgendwann trennten sich die drei Mädels und starteten Solo-Karrieren.

imago images / Future Image

Als Mandy war sie zunächst noch ziemlich erfolgreich, doch dann strebte sie einen Image-Wandel an und wollte unter ihrem Zweitnamen Grace eine zweite Karriere starten. Heute weiß sie, warum das Vorhaben scheiterte.

„Die Namensänderung war mein Britney-Moment“

Gerade veröffentlichte die Sängerin ihre neue Single „13 Schritte“, die erste deutschsprachige Single. 2016 hatte sie als Grace den Song „One Woman Army“ herausgebracht und nun erklärt sie den Grund, warum sie damals den Image-Wechsel anstrebte.

„Ich bin ehrlich, die Namensänderung war mein Britney-Moment. Heute kann ich das so reflektieren. Wenn du so traurig bist wie ich damals, hörst du nicht einfach auf. Ich habe viel zu viel Angst gehabt, jemanden zu enttäuschen“, erklärte die Musikerin bei ihrer aktuellen Presse-Tour im Gespräch mit der „Bild“-Zeitung.

„Da war ich sehr unglücklich“

Sie habe sich damals neue Inspiration von einem neuen Image versprochen, was aber nicht funktioniert habe. Heute weiß sie auch, warum der Wechsel zu Grace damals keine gute Entscheidung war:

„Da war ich sehr unglücklich. Aber davor auch schon ganz lange, sicher ein paar Jahre. Ich habe das lange versucht zu überspielen und mir selbst auch nicht eingestanden.“

Irgendwann wurde Mandy alles zu viel

Mit gerade einmal 16 Jahren wurde sie als Mitglied der Girlgroup Monrose bekannt und machte eine große Musikkarriere. Doch die Aufmerksamkeit durch die Medien wurde der Powerfrau irgendwann zu viel, wie sie nun im Interview mit „Bunte.de“ gestand.

„Es hat sich alles irgendwie in die falsche Richtung entwickelt.“ Gestört habe sie vor allem, wie ihre Person in den Medien dargestellt wurde. „Und dann habe ich gesagt: ‚Okay, ich gehe einen Schritt zurück.‘ Ich hatte mein Team an meiner Seite und wusste, ich brauche jetzt mal einen Moment für mich“, so Mandy.

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Die andere Seite des Fames

Ihre Entscheidung, ein Leben in der Öffentlichkeit zu führen, habe sie aber bis heute nicht bereut – trotz der Schwierigkeiten. „Wenn man so jung ist, weiß man nicht, was auf einen zukommt.“

Und weiter: „Es gibt gewisse Dinge, auf die bist du nicht vorbereitet. Wir sind alle nur Menschen und da fließen dann auch mal Tränen über gewisse Dinge, die man so in der Form einfach nicht erwartet hat“, gibt die 30-Jährige offen zu. (Bang)

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