Matthias Reim hat sein Testament gemacht: „Bleibt nicht viel zu Vererben“

Matthias Reim hat sein Testament gemacht: "Das war ein Warnschuss"
Matthias Reim hat sein Testament gemacht: "Das war ein Warnschuss"

IMAGO / POP-EYE

03.03.2021 11:56 Uhr

Matthias Reim hat bereits sein Testament gemacht. Der 62-Jährige entging vor fünf Jahren nur knapp dem Tod. Seitdem lebt er gesünder, aber auch mit dem Wissen, dass das Leben endlich ist.

Seit einer verschleppten Grippe hat er eine Herzmuskelerkrankung. Matthias Reim dazu: „Das war ein Warnschuss. Danach habe ich angefangen, mein Leben umzukrempeln. Seither mache ich konsequent viermal die Woche Sport.“

„Bei mir bleibt nicht viel zum Vererben“

Zum Thema Rauchen sagt der Musiker im Interview mit „Schöne Woche“: „Ich bin zwar kein Nicht-Raucher, aber ich bin auf die Verdampfer umgestiegen. Bei denen sind weniger Schadstoffe drin und rauche nur abends, wenn ich frei habe und meine Gesundheitsrituale durchführe.“

Auch ein Testament habe er bereits: „Das habe ich mal handschriftlich verfasst. Bei mir bleibt nicht viel zum Vererben. An meinem Vermögen kann man sich nicht bereichern. Ich habe sechs Kinder und vielleicht irgendwann sieben.“

Er will einen Verwalter einsetzen

Und weiter: „Deshalb werde ich einen Verwalter einsetzen, der darauf achtet, dass diejenigen, die Hilfe benötigen, diese dann auch bekommen. Ich habe meine Kinder immer so erzogen, dass sie wissen, dass ich immer für sie da bin, wenn sie Unterstützung benötigen. Auch nach meinem Ableben. Das ist mir wichtig.“

Sein Gesundheitskonzept: „Nach meiner Arbeit im Studio, gehe ich in den heißen Whirlpool, danach schwimme ich. Nach dem Abduschen nehme mir ein kaltes Bier und dazu gibt es eine richtige Zigarette (lacht). Manchmal werden es auch drei oder fünf. Es gibt Rituale, auf die ich nie verzichten möchte. Es wird immer ein Bier und eine Zigarette geben, bevor ich auf die Bühne gehe. Das möchte ich nicht verändern. Wenn wir ein gesundes Leben ohne Freude und Spaß führen, dann besteht vielmehr die Gefahr, krank zu werden.“ (Bang)